Großes Interesse beim Brenner-Hock

HE_Dornb / 04.05.2022 • 15:40 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die zahlreichen Besucher lauschten interessiert den Ausführungen der Brennexperten.cth
Die zahlreichen Besucher lauschten interessiert den Ausführungen der Brennexperten.cth

Der OGV Dornbirn lud zur Premieren-Veranstaltung in Alpenvereinsheim ein.

Dornbirn Vergangene Woche fand zum ersten Mal der neu ins Leben gerufene Brenner-Hock des Obst- und Gartenbauvereines Dornbirn statt. „Das Thema ,Obst brennen‘ erfreut sich in den letzten Jahren großer Beliebtheit und es gibt ein enormes Interesse. So haben wir uns auch heuer ein umfangreiches Angebot rund um das Thema überlegt und dieses neue Format ins Leben gerufen“, erklärte Sigi Wohlgenannt, Experte für Brennwesen und Mosterei beim OGV Dornbirn, im Vorfeld.

Dementsprechend war das Alpenvereinsheim im Gütle bei der Premiere bis auf den letzten Platz besetzt. Sigi Wohlgenannt begrüßte die Referenten Elmar Domig von der VAKÖ und Albert Loacker als vielfach ausgezeichnete Brenner und absolute Brennprofis, sowie Richard Maurer vom Zollamt Wolfurt. Domig ging an diesem Abend auf Neuerungen im Brennrecht ein und erklärte sehr ausführlich, was auf dem Flaschenetikett stehen muss und in welcher Form. Kollege Albert Loacker sprach dann weiters über Feinheiten in der Brennerei und Richard Maurer erklärte als Höhepunkt des Abends, was bei der Online-Anmeldung alles beachtet und wie die Daten eingegeben werden müssen.

Über Schnaps & Brennen informieren und nicht probieren kam für die Veranstalter natürlich nicht infrage und so kam auch der Genuss nicht zu kurz. Im Anschluss an den Vortrag wurden die frisch prämierten „Schnäpsle“ von Sigi Wohlgenannt verkostet und noch ausführlich über verschiedene Themen diskutiert. „Alles in allem können wir sagen, dass es ein sehr informativer Abend für die vielen Brenner war“, zeigte sich Wohlgenannt zufrieden.

Zu Gast im Martinshof

Die nächste Veranstaltung des OGV Dornbirn steht bereits vor der Tür. Am 13. Mai geht es zur Exkursion zum Martinshof. Familie Martin gewährt dabei einen Einblick in ihre Arbeit und ihre Überzeugung, dass „Menschen, Tiere und Pflanzen ihr Potenzial nur gemeinsam entwickeln können“. Nach der Hofbesichtigung gibt es die Möglichkeit, sich über deren Produktion von Teigwaren zu informieren. cth