Reparaturbonus bringt bares Geld für Reparaturen

HE_Brege / 24.05.2022 • 14:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Elektriker repariert die Waschmaschine im Badezimmer. shutterstock
Der Elektriker repariert die Waschmaschine im Badezimmer. shutterstock

Elektrogeräte Wer sein kaputtes Elektrogerät, statt dem Wertstoffhof zu bringen, vom Profi reparieren lässt, bekommt 50 Prozent der Kosten, maximal 200 Euro, zurückerstattet. Als Privatperson mit Wohnsitz in Österreich kann die Reparatur bei einem der Partnerbetriebe in Auftrag gegeben werden und mit der Rechnung bzw. dem schriftlichen Kostenvoranschlag unter www.reparaturbonus.at den Bonus sichern.

Die Frist für die Einlösung beträgt drei Wochen. Verstreicht diese Frist, verfällt der Bon, es kann aber sofort ein neuer beantragt werden. Auf der Liste der Gegenstände, die in den Reparaturbonus fallen, stehen sämtliche Elektro- und Elektronikgeräte, die ein Netzkabel, einen Akku, Batterien oder Solarmodule für den Betrieb benötigen – unabhängig davon, ob die Bauteile funktionsbestimmend sind oder nicht. Ein paar Beispiele: Smartphones, Laptops, E-Bikes, Spielkonsolen, Lautsprecher, Kopfhörer, Küchenmaschinen, Wasserkocher, Leuchten, Waschmaschinen, Toaster oder Hochdruckreiniger.

Generell ausgeschlossen von der Förderung ist der Neukauf eines Geräts oder der Austausch gegen ein neues bzw. ein anderes generalüberholtes Gerät. Wichtig: Pro Elektrogerät kann nur ein Bon beantragt werden. Sobald dieser eingelöst wird, kann ein neuer Bon beantragt werden. Eine nachträgliche Refundierung der Reparaturkosten ist nicht möglich, der Bon muss während des Förderungszeitraums eingelöst werden und die dauert bis längstens 31. Dezember 2023. Zur Verfügung stehen Mittel in Höhe von 60 Millionen Euro. Insgesamt belaufen sich die zur Verfügung gestellten Förderungsmittel bis 2026 auf 130 Millionen Euro.