Nächste Entwicklungsschritte in Planung

HE_Feldk / 11.11.2020 • 10:57 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Im Bereich „Böckwies–Alberweg–Schweizer Straße“ soll ein neues Betriebsgebiet entstehen.
Im Bereich „Böckwies–Alberweg–Schweizer Straße“ soll ein neues Betriebsgebiet entstehen.

Neues Betriebsgebiet und Platz für Wohnraum stehen auf der Agenda der Gemeinde.

Gebietsentwicklung Neben der Weiterentwicklung des leistbaren Wohnens steht in Mäder im kommenden Jahr vor allem auch die Entwicklung des neuen Betriebsgebietes „Böckwies–Alberweg–Schweizer Straße“ an.

Leistbares Wohnen im Mittelpunkt

Bereits vor über drei Jahren hat die Gemeinde den Startschuss für die Gebietsentwicklung „Im Waul“ gegeben. In diesem Bereich befinden sich mehr als 13.000 Quadratmeter Grund in Gemeindebesitz; dieser soll künftig für leistbaren Wohnraum für Mäderer Familien zur Verfügung gestellt werden.

Nach der ersten Planungsphase wartet die Gemeinde nun aber mit den nächsten Schritten etwas ab, denn nachdem von der Alpenländischen Wohnbaugesellschaft im Mähderweg derzeit eine Kleinwohnanlage mit sechs Wohnungen errichtet wird und im Feldweg eine Wohnanlage mit sechs Wohnungen und sieben Reihenhäusern geplant ist, wurde bereits „wieder ein bedeutender Schritt in Richtung leistbares Wohnen gemacht“, so Bürgermeister Rainer Siegele. Den finanziellen Spielraum für die künftigen Projekte – und gleichzeitig neue Arbeitsplätze – erhofft sich die Gemeinde durch die Entwicklung des Betriebsgebietes „Böckwies–Alberweg–Schweizer Straße“. Hier wurden bereits in der Vergangenheit Pläne für eine Umlegung des Bauerwartungsgebietes zwischen Alberweg und Industriestraße vorgestellt, um Betriebsansiedlungen zu ermöglichen.

60.000 Quadratmeter erschließen

Bei der letzten Gemeindevertretersitzung wurde die Umlegung einer 60.000 Quadratmeter großen Fläche beschlossen – ein Drittel davon befindet sich im Besitz der Gemeinde. „Bei der Umlegung wird neben einer guten Erschließung vor allem auf die gute Eingliederung ins Gemeindegebiet und eine konflikt-
freie Nachbarschaft geachtet. Daher wird zusätzlich zur Umlegungsplanung eine raumplanerische Studie zur optimalen Gestaltung des Umlegungsgebietes vergeben“, erklärt der Bürgermeister. Die Gemeindevertretung hat die Entwicklung des Betriebsgebietes einstimmig beschlossen. In den kommenden Wochen sollen dazu die notwendigen Schritte in die Wege geleitet werden.

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