Österreicher geben 272 Euro aus

HE_Feldk / 09.12.2021 • 17:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Weihnachten gilt als das Fest der Freude. Das richtige Geschenk darf dabei nicht fehlen.Shutterstock
Weihnachten gilt als das Fest der Freude. Das richtige Geschenk darf dabei nicht fehlen.Shutterstock

Geschenke Der neuerliche Lockdown hat auch in diesem Jahr dem heimischen Handel einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn traditionell zählen der November und Dezember zu den umsatzstärksten Monaten des Jahres. Jetzt hofft man wenigstens darauf, dass die kommenden zwei Wochen und die Öffnung am 19. Dezember die Umsatzverluste etwas auffangen können.

Heimische Händler stärken

Statt internationale Online-Händler zu stärken, macht es Sinn, auf die heimische Wirtschaft zu setzen. „Corona führt weiterhin zu massiven Verwerfungen in den Lieferketten. Statistisch werden pro Person 272 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgegeben. Idealerwiese bieten sich auch Gutscheine an, die nach den Festtagen in Ruhe eingelöst werden können. „Denn acht von zehn Händler kämpfen aufgrund der Corona-Pandemie mit Lieferverzögerungen“, so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will. Die Beschaffungskrise betrifft vor allem die gesamte Bandbreite an Waren aus Asien, insbesondere Spielzeug, Laptops, Spielekonsolen, TV-Geräte, Waschmaschinen, Fahrräder und E-Bikes. Aber auch bei Möbeln, Baubedarf, Schuhen und Dekoartikeln gäbe es laut Handesverband zurzeit vielfach längere Produktions- und Lieferzeiten. Besonders betroffen ist überdies der Handel mit Autos und Autozubehör. Die Lieferzeiten sind je nach Modell und Marke ganz unterschiedlich, auf manche Produkte gibt es Wartezeiten von sechs Monaten bis zu zwei Jahren. Eine Normalisierung sei in den kommenden Monaten nicht zu erwarten, moderate Preissteigerungen im laufenden Quartal sind laut Handelsverband „kaum vermeidbar“.

Will verspricht: „Der österreichische Handel arbeitet intensiv und laufend daran, die Engpässe bestmöglich auszugleichen.“ Wer für Weihnachten plane, Elektronik oder Haushaltsgeräte zu verschenken, solle sich die Präsente aber jedenfalls möglichst frühzeitig besorgen.

Elektronik am beliebtesten

Mit fast 50 Prozent führen Elektronikprodukte auch dieses Jahr wieder die Hitliste der Geschenke an. Auf Platz zwei der beliebtesten Produktkategorien liegen Haushaltsgeräte (34 Prozent), gefolgt von Bekleidung (32 Prozent) und Spielzeug (14 Prozent). Stellt sich nun die Frage, ob der Weihnachtsmann damit auch die Geschmäcker von Frau und Herrn Österreicher trifft. Am sehnlichsten wünschen sich die Geschenke-Empfänger Bargeld unter dem Christbaum. An zweiter Stelle des Begehrens landen Gutscheine (43 Prozent). Das ist praktisch, denn mit diesem Wissen läuft man nicht Gefahr zu spät dran zu sein und vor leeren Regalen zu stehen.

Das sollte keinesfalls unterm Christbaum liegen

Am wenigsten Freude haben Frau und Herr Österreicher mit Socken, Unterwäsche, Haushaltsgeräten und Werkzeug. Eine aktuelle Studie verrät außerdem, dass auch Toaster und Staubsauger für 16 Prozent untragbar sind. Als besonders gedankenlose Geschenke werden auch Goldfische (52 Prozent), Bettwäsche (35 Prozent) und Badeprodukte (26 Prozent) erachtet.

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