Dornbirner Volksschüler auf den Spuren der Biene

Heimat / 29.05.2022 • 04:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Insektenforscher aus dem Hatlerdorf.
Die Insektenforscher aus dem Hatlerdorf.

In der VS Leopold drehte sich vergangene Woche alles um Bienen, Honig & Co.

Dornbirn So macht Unterricht richtig Spaß. Schülerinnen und Schüler der VS Leopold erlebten in der letzten Woche Sachunterricht auf besonders anschauliche Art. Neben der klassischen Sachkundestunde, in der sich aktuell alles um die Biene dreht, statteten die Zweit- und Drittklässler zunächst Imker Philipp Scheiber einen Besuch ab.

Die Hobby-Imkerei ist sozusagen gleich in „Schulnachbarsgarten“ und bot einen umfangreichen Einblick in das Schaffen eines Imkers. Die Kinder durften dem passionierten Bienenzüchter bei seiner Arbeit einen Vormittag lang über die Schulter blicken und erfuhren interessante Hintergründe zu den nützlichen Insekten, köstliche Kostproben inklusive.

Eine Schulwoche ganz im Zeichen der Biene.
Eine Schulwoche ganz im Zeichen der Biene.

Natürlich gab es auch selbst gemachten Honig, der etwas später in der Schule in Form von leckeren Jausebroten serviert und unverzüglich verspeist wurde. Die Begeisterung bei den kleinen Honignaschkatzen war groß, und das Glas mit dem flüssigen Gold dementsprechend schnell geleert.

Imker Philipp Scheiber gewährte einen Einblick in sein spannendes Hobby.
Imker Philipp Scheiber gewährte einen Einblick in sein spannendes Hobby.

Zwei Tage später ging es für die 2b schließlich auch noch in die inatura, die in ihrer Reihe Museumspädagogik einen spannenden Nachmittag zum Thema Biene anbietet. Gemeinsam mit Museumspädagogin Elisabeth Ritter tauchten die Kinder in die aufregende und arbeitsreiche Welt der Bienen ein.

Bienenforscher unter sich, hieß es diese Woche in der inatura bei der Museumspädagogik.
Bienenforscher unter sich, hieß es diese Woche in der inatura bei der Museumspädagogik.

Zum Auftakt ging es zunächst auf Insektensuche in den inatura-Garten, was sich als äußerst schwierig erwies, zumindest in Sachen Biene. Denn in den zur Verfügung gestellten Lupengläsern tummelten sich am Ende neben Faltern, Libellen, diversen Fliegen und sogar Schnecken alles andere als die fleißigen Honiglieferanten. Der Grund, wie Elisabeth Ritter dann aufklärte: „Wie ihr seht, bevorzugen unsere Bienen auch eher sonniges und trockenes Wetter und stehen gar nicht auf Regen.“ Deshalb ging es dann auch schnell ab ins Trockene, um direkt dem im Haus ansässigen Bienenstock einen Besuch abzustatten.

Die Ausbeute war groß, allerdings zierten sich die Bienen bei dem regnerischen Wetter.
Die Ausbeute war groß, allerdings zierten sich die Bienen bei dem regnerischen Wetter.

Zuvor wurden aber im inatura-Schulraum noch etliche Rätsel rund um das Leben der Arbeitsbiene gelöst, durch Mikroskope Flügel und Stachel betrachtet und verschiedene Bienenprodukte wie Honig, Propolis und Wachs studiert.

Als kleines Abschiedsgeschenk erhielten alle Kinder zum Schluss, neben vielen neuen Erkenntnissen zu den nützlichen Insekten,  passenderweise ein Flugobjekt zum Basteln. cth

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