Leader-Region schaffte Punktlandung

Heimat / 06.01.2023 • 19:07 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

Knapp fünf Millionen Euro flossen an Fördermitteln von Brüssel
in regionale Projekte. Startschuss für neue Förderperiode.

Rankweil, Dünserberg Fördermillionen aus Brüssel gelten in vielen Regionen der EU als Geldsegen und willkommene Unterstützung für Projekte unterschiedlichster Formen. So auch bei der Leader-Region Vorderland-Walgau-Bludenz. Dort blicken die Macher der Region jedenfalls „mit Freude und Stolz auf die vergangenen sieben Jahre zurück“. Unterm Strich wurden exakt 4.979.000 Euro an Fördermitteln für die Umsetzung von Projekten von der Europäischen Union zur Verfügung gestellt. Mit rund 82 eingereichten Projekten konnten diese Fördermittel zur Gänze ins Land geholt werden. Das erklärte Ziel, kein Mittel an Brüssel zurückzugeben, wurde offenbar erreicht. „Mit der Ausschöpfung unserer Fördermittel haben wir eine Punktlandung geschafft. Mit diesen EU-Geldern konnten wir Projekte finanziell unterstützen, die sonst nicht möglich gewesen wären“, betont der Dünserberger Gemeindechef Walter Rauch in seiner Funktion als Obmann der Leader-Region, deren Zentrale in Rankweil ihren Sitz hat.

8 Millionen für ländliche Region

Zu diesen Fördermitteln kommen noch rund 3,5 Millionen Euro an Eigenmittel der Projektträger hinzu. Die ergibt eine stolze Summe von mehr als 8 Millionen, die zur Stärkung der ländlichen Region beigetragen hat, ergänzt Karen Schillig als Geschäftsführerin der Leader-Region im VN-Gespräch. „Durch diese thematisch vielfältigen Projekte wurden nicht nur neue Kooperationen und Netzwerke geschaffen, auch neue Arbeitsplätze, Angebote, Treffpunkte und vieles mehr sind entstanden.“ Was die neue Förderperiode 2023 bis 2027 anbelangt, so wirft Schillig einen optimistischen Blick in die Zukunft. Um nämlich weitere Fördergelder aus dem EU-Programm Leader erhalten zu können, müssen sich die Regionen neu bewerben. „Diese Bewerbung ist in vollem Gange, mit einer Anerkennung als Leader-Region ist bis Mitte 2023 zu rechnen.“ Die Einreichung der neuen Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2023-2027 erfolge in zwei Phasen. Die erste Einreichphase ist mit Einreichung der LES beim Bundesministerium in Wien am 5. Mai des Vorjahres abgeschlossen worden. „Die Rückmeldungen sind sehr positiv. Bis 18. Jänner 2023 kann die LES noch optimiert werden, die für eine positive Bewertung erforderliche Mindestschwelle wurde aber bereits erreicht“, erklärt Schillig. „Ich freue mich sehr, jetzt schon sagen zu können, dass wir jedenfalls in eine neue Förderperiode starten werden.“  Und Walter Rauch ergänzt: „Wir sind überzeugt, mit dieser thematisch breit angelegten neuen Strategie wichtige Erfordernisse unserer Region anzusprechen. Damit können einen großen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung unserer Region leisten“. VN-TW

„Mit dem Ausschöpfen unserer EU-Fördermittel konnten wir eine Punktlandung hinlegen.“

Überblick über alle Leader-Projekte im Vorderland Walgau und Bludenz sowie weitere wichtige Informationen und Eindrücke unter www.leader-vwb.at    

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