Firstfeier für ganz besonderes Quartier

Heimat / 08.06.2026 • 10:29 Uhr
Familie Gstöhl mit dem Firstbaum.
Familie Gstöhl mit dem Firstbaum.Arno Meusburger

“Q73” in Götzis vereint hochwertige Wohn-, Arbeits- und Gemeinschaftsbereiche.

Götzis Als “Projekt für Generationen” betrachtet die Götzner Familie Gstöhl das aus sechs Gebäuden bestehende, in mehrfacher Hinsicht beeindruckende Ensemble, für das nach der Rohbaufertigstellung die Firstfeier begangen werden konnte. Hinter dem “Q73”, das seinen Namen vom Gstöhl-Elternhaus mit der Hausnummer “Blattur 73” hat, stehen die mit Gewürzen sehr erfolgreiche Zaltech Holding mit GF Helmut Gstöhl und die eigens für das Projekt gegründete “KVIL GmbH”. Letztere hat Wohnbau und Vermietung als Geschäftszweck, Edith und Werner Gstöhl sind je zur Hälfte Gesellschafter, die Geschäftsführung teilen sich Eva-Maria Allgäuer-Gstöhl und Bernhard Gstöhl.

Angelo Sonderegger und Andreas Spiegel (beide
Angelo Sonderegger und Andreas Spiegel (beide “Raiba Montfort”) mit Rene Maissen (“Peter Dach”)

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“Vor etwa vierzig Jahren konnte ich ein Nachbargrundstück kaufen, im Lauf der Jahre sukzessive einige Nachbarhäuser”, erklärt Helmut Gstöhl die Grundstücksgröße von 5000 Quadratmetern, von denen 4000 verbaut werden. Durch die Nachverdichtung soll der Bereich nachhaltig und zukunftsorientiert bebaut werden. Als Architekt fungiert Bernardo Bader, für den “die klare Gebäudevolumetrie und die Feingliedrigkeit der Holzfassaden mit den Außenbereichen und dem städtebaulichen Konzept eine überzeugende Einheit bilden”. Die grüne Mitte als Anlehnung an die traditionelle Streuobstkultur des oberen Rheintals bilde das identitätsstiftende Zentrum.

Firstfeier für ganz besonderes Quartier
“Quadro-Ernst” bekam für die Schmetterlingskinderhilfe von Helmut (l.), Bernhard und Johannes Gstöhl eine Spende.
Auf einem der Gebäude wurde der Firstbaum befestigt.
Auf einem der Gebäude wurde der Firstbaum befestigt.

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Zum Quartier gehören die Häuser “Ida” (Wohnungen, Büroflächen, Fitnessraum für Bewohner und Beschäftigte), “Anni” (Wohnungen, Bürofläche), “Vittoria” (Wohnungen, Shared Space), “Benedikta & Renè” (Wohnungen), der “Gemeinschaftsraum s’Hugo” (Gesellschaftsraum, Schaubrennerei, Outdoor Kitchen, “ANIDA-Lounge” im Untergeschoß), die dem Projekt angemessen gestaltete Tiefgarage (nahtlos in den Baukörper eingefügte Technikelemente) und einige Kurzparkplätze. Die jeweilige Form und Verdrehung der unterschiedlich hohen Baukörper (einmal EG plus eins, je zweimal EG plus zwei und EG plus drei) schafft Variationen von Wohnungsgrößen und -ausrichtungen. Das Raumprogramm umfasst zwei Studio-Appartements, 37 Zwei-Zimmer-, zehn Drei-Zimmer- und drei Vier-Zimmer-Wohnungen.

Firstfeier für ganz besonderes Quartier
So soll das Projekt aussehen. Expressiv
Carmen Heinzle, Doris Gstöhl, Andrea und Herbert Lenz (
Carmen Heinzle, Doris Gstöhl, Andrea und Herbert Lenz (“Zaltech”).

Der hohe Qualitätsanspruch hat auch damit zu tun, dass die Familie Gstöhl in einem Teil davon selber wohnen, teils auch arbeiten wird. Im “Shared Space für therapeutische Angebote” werden Hebamme Eva-Maria Allgäuer-Gstöhl und die auf Urogynäkologie spezialisierte Physiotherapeutin Julia Gstöhl-Diwald tätig sein. Die Praxis Q73 soll mit diversen Professionen des Gesundheitssektors den Patient:innen eine Vielfalt an Therapien und Kursangeboten, auch interdisziplinär, anbieten können.

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Firstfeier für ganz besonderes Quartier
Visualisierung des Projekts. expressiv

Das “Q73” soll nicht in sich geschlossen, sondern ein Begegnungsort für Bewohner und Nachbarn sein. Die unterhalb des “s’Hugo” angesiedelte und deshalb auch abends länger nutzbare Vinothek “ANIDA” hat ihren Namen von der sehr früh verstorbenen Ida Gstöhl und “Anni”, der Ziehmutter von deren Kindern. Zu finden sind dort auch Rebensäfte von Helmut Gstöhls Weingärten im Kamptal und in Deutschkreuz.

Erdi Saskin (
Erdi Saskin (“Kobold”), Cornelia Witzemann (“Raum Studio Witzemann”), Klaus Raninger (“Wilhelm und Mayer”), Fabian Mandlburger (Huber ZT).
Versicherer Peter Kollmann, Elisabeth Waibel, Ulli Kollmann und Walter Waibel (
Versicherer Peter Kollmann, Elisabeth Waibel, Ulli Kollmann und Walter Waibel (“Waibel Workwear”).

Gesellig war es für die am Projekt beteiligten Handwerker und eine Reihe von Gästen bei der Firstfeier. Fürs leibliche Wohl gab es Spätzlevariationen und Burger mit Hühnerhaxenfleisch und Schweinebauch aus dem Smoker von Alexander Gstöhl sowie von Mitgliedern der Familie Gstöhl gebackene Kuchen. Für die Hörbarkeit der auf dem Dach mit dem Firstbaum gehaltenen Reden, darunter des Firstspruchs, sorgte der auch für die Musik auf dem Fest zuständige „Quadro Ernst“ mit einem Mikrofon. Er bekam zur Unterstützung der „Schmetterlingskinder“ von „Zaltech“ und „KVIT“ eine Spende von 500 Euro. AME

Statiker Mark Hämmerle und Wolfgang Kohler (
Statiker Mark Hämmerle und Wolfgang Kohler (“Hämmerle-Huster”), Gastronomen Stefan Köb und Matthias Lins.
FAmilie Gstöhl mit einer größeren Ensemble-Teilansicht.
Familie Gstöhl mit einer größeren Ensemble-Teilansicht.

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Expressiv
Das Team von Elektrotechnik Fink (Riefensberg).
Das Team von Elektrotechnik Fink (Riefensberg).

Und einer noch größeren.
Und einer noch größeren.
Zwischen zwei der Gebäude und im EG des linken fand die Firstfeier statt
Zwischen zwei der Gebäude und im EG des linken fand die Firstfeier statt.
Warten auf das Hochziehen des Baumes.
Warten auf das Hochziehen des Baumes.
Firstfeier für ganz besonderes Quartier
Visualisierung. expressiv
Verpflegungsteam vom Obst- und Gartenbauverein.
Verpflegungsteam vom Obst- und Gartenbauverein.
Michael Kronreif und Florim Laurentin Drozd.
Michael Kronreif und Florim Laurentin Drozd.
Sebastian und Christian Trifich (
Sebastian und Christian Trifich (“Jutena Light Vision”).
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Visualisierung. Exressiv