„Urlaub macht glücklich“

Karriere / 27.12.2019 • 09:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Urlaub macht glücklich. Die beste Zeit für die Urlaubsplanung ist jetzt.
Urlaub macht glücklich. Die beste Zeit für die Urlaubsplanung ist jetzt.

Im Jahr 2020 gibt es für Arbeitnehmer sechs Zwickeltage.

Urlaub Das österreichische Urlaubsgesetz räumt fünf Wochen bezahlten Urlaub ein. Weil sich im Lauf des Jahres mit Feier- und Zwickeltagen immer wieder günstige Gelegenheiten ergeben, mit nur wenigen Urlaubstagen ein Mehr an Erholung herauszuholen, kann die Abstimmung der Urlaubstage mit den Kollegen schon mal zu Diskussionen oder schlimmstenfalls Streitigkeiten führen. Es empfiehlt sich daher, zu Beginn des Jahres eine Urlaubsplanung durchzuführen. Denn 2020 bieten sich insgesamt sechs Zwickeltage an.

Wer relaxt ins neue Jahr starten möchte, sollte sich gleich einmal einen (Ski-)Urlaub gönnen. Mit nur vier Urlaubstagen kann man – dank zweier Feiertage – insgesamt acht Tage Pistenfeeling genießen. Auch im Mai braucht es nicht viel, um erholsame verlängerte Wochenenden zu konsumieren. Der 1. Mai fällt auf einen Freitag, und gegen Ende des Monats reicht der Einsatz eines Urlaubstages, um beispielsweise eine viertägige Städtereise zu unternehmen. Im Juni ist es ratsam, gleich acht Urlaubstage einzusetzen, um durch Feiertage und drei Wochenenden 16 Tage am Stück frei zu haben. Im Oktober winkt dank Nationalfeiertag ein verlängertes Wochenende. Und im Dezember: Mit nur zwölf Urlaubstagen kann man hier insgesamt 25 Tage frei genießen.

Positiver Effekt

Nun also nichts wie los ins Reisebüro und die besten Angebote für 2020 checken. Dass Urlaub glücklich macht, ist übrigens wissenschaftlich belegt.

Jessica de Bloom, Arbeits- und Organisationspsychologin an der Universität Tampere in Finnland, präsentierte eine Studie, die den positiven Effekt bestätigt. Demnach seien Menschen, die ihr Geld für persönliche Erfahrungen ausgeben, etwa für einen Konzertbesuch, einen Familienausflug oder einen Urlaub, glücklicher als solche, die materielle Dinge kaufen wie Schmuck, Kleidung oder Unterhaltungselektronik. Der Grund liege in der „fehlenden Vergleichbarkeit“. De Bloom: „Anders als den Designeranzug oder die teure Armbanduhr kann man einen Tauchurlaub am Roten Meer schwerlich dem Städtetrip des Kollegen nach Barcelona gegenüberstellen.“