GASCHT vereint als kostenlose Privatschule das Beste aus zwei Welten

Karriere / 26.01.2020 • 09:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Nicole Okhowat-Lehner, Direktorin Gascht Hohenems.

Der Mensch und sein Potenzial stehen während der vierjährigen Berufsausbildung im Mittelpunkt.

Christine Mennel

Was darf man sich unter der Ausbildungsform GASCHT vorstellen ?

Die Hälfte der Aus­bildung wird in touristischen Ausbildungsbetrieben absol­viert. Praxis erhält man in Qualitätsbetrieben der Gastronomie und Hotellerie sowie in Fachbetrieben wie Sennereien, Weingütern oder Destinationsbüros. Ziel der GASCHT ist es, umfassend ausgebildete Fachkräfte auf Augenhöhe zur Verfügung zu stellen.

Womit punktet das Bildungskonzept, was macht die GASCHT attraktiv?

Pflicht- und Wahlmodule ermöglichen eine nach Stärken und Talenten maßgeschneiderte Ausbildung. Der Unterricht ist praxis- und projektbezogen und beinhaltet E-Learning. Wissen wird dort abgeholt, wo es entsteht: bei innovativen Produzenten aus der Region. Nachhaltigkeit und Saisonalität werden authentisch vermittelt. Kooperationen im Bier-, Wein- oder Fleischbereich ermöglichen ein völlig neues Lernen.

Welche Berufsrichtungen bieten sie?

„Küche & Kulinarik“, „Service & Gastgeberkompetenz“ oder „Rezeption & Hotelmanagement“. Nach vier Jahren gibt es das Gastgeberdiplom – für den Hotelfachschul- und Lehrabschluss, sowie zusätzliche Zertifikate zu Spezialwissen. Nach kurzem Aufbau kann die Berufsreifeprüfung abgelegt werden.

Welche Kriterien müssen die GASCHT-Ausbildungsbetriebe erfüllen?

Hohe Qualität ist unser Prinzip, es sind nur Betriebe mit entsprechender Ausbildungsstruktur und -qualität in der GASCHT zugelassen. Lehrpläne der Schule und Ausbildungsschwerpunkte in den Betrieben sind optimal abgestimmt.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Das erste Ausbildungsjahr ist ein „Orientierungsjahr“ mit Schnupperpraktika. Im zweiten Jahr erarbeiten Coaches mit Schülern, Eltern und Betrieben einen Bildungsplan. Betriebswechsel, Auslandspraktikum, Wahlmodule und der mögliche Weg zur Berufsmatura werden geplant. Im 3. und 4. Ausbildungsjahr sind die Schulblöcke kürzer, die Schüler befinden sich intensiv in der Praxis.

Nicole Okhowat-Lehner: Unsere Zielgruppe sind Menschen mit Begeisterung und Leidenschaft für die beruflichen Möglichkeiten im Tourismus.

Worin unterscheidet sich ihre Ausbildung von der klassischen Tourismuslehre?

Die GASCHT zielt auf ein breiteres theoretisches Wissen und Persönlichkeitsbildung ab und fördert einen hohen Praxisbezug. Die Lehre wurde mit der GASCHT nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen zu einer trialen Ausbildung weiterentwickelt. Als dritte Säule fungiert die praxisnahe Wissensvermittlung aus dem Expertennetzwerk. Klassische Kernkompetenzen werden mit Wahl- und Pflichtmodulen ergänzt. Das Angebot reicht von Food-Fotografie über Theater und Schauspiel bis hin zur Knigge-Akademie sowie Natur- und Destinationskunde. Praktika können in Fachbetrieben wie Sennereien, Bauernhöfen, Weingütern etc. absolviert werden.

Welche Möglichkeiten ergeben sich?

Die ideale Vernetzung von Schule und Praxis fördert den Kontakt mit den Betrieben. Durch die Praktika und eine Lehrzeit im Rahmen der GASCHT erfolgt ein starker Austausch mit vielen Touristikpartnern. Dieses Netzwerk ist von unschätzbarem Wert und stellt nach Abschluss eine Bereicherung für jeden Absolventen dar.

Wann startet die Anmeldung für das nächste Schuljahr?

Ab 10. Februar 2020: www.gascht.at/bewerbung

Die GASCHT

Gastgeber Schule für Tourismusberufe

Kostenfreie Privatschule

Vierjährige, triale Tourismusausbildung

Eine Schule – drei Standorte: Bludenz, Hohenems, Bezau

Praxis in Top-Ausbildungsbetrieben

05522 30 53 99

www.gascht.at