Christa Dietrich

Kommentar

Christa Dietrich

Belebende Konstanten

Kultur / 30.11.2012 • 20:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Es gibt ein paar Konstanten im Vorarlberger Kulturleben, die auch für jene Menschen Bedeutung haben, für die die Veränderung – im Berufsleben sowieso, aber auch im Privaten – das Schlagwort Nummer eins ist.

Zu erwähnen wäre da das Jugendsinfonieorchester Dornbirn, das gerade wieder auf die Auftritte zum Jahreswechsel hin probt. Neben den Chören, die nun sehr präsent sind, ist das auch Michael Köhlmeier mit seinen Erzählungen und Sagen. Mit der Auswahl im Buch „Das Sonntagskind“ kommt man wunderbar durch die Adventzeit.

Und nachdem so eine Aufzählung ohnehin subjektiv ist, darf das Aktionstheater erwähnt werden. Ein gutes Vierteljahrhundert ist es stets unter Martin Gruber tätig und immer noch so frisch, dass man jeder Premiere mit Spannung entgegensieht. Die nächste gibt es am 6. Dezember am Spielboden, einem Ort, für den das Konstante und die Veränderung gleichermaßen gilt. Apropos Aktionstheater. Erinnern Sie sich noch an Susanne Ridler? In den Anfangsjahren zählte sie zur Mannschaft. Am Samstag tritt sie mit ihrer neuen CD in der Remise Bludenz auf. Jazzer Peter Herbert ist dabei. Wieder ein Konstante – und eine, die niemals verbraucht wirkt.

Man merkt es schon, ohne David Helbock zu erwähnen, kommt man aus dieser Nummer nicht mehr raus. Die neue Solo-CD führt zurück zu den Wurzeln, zu den Tasten. Also, CD einlegen, Kerzen anzünden, Musik hören und sich darüber freuen, dass der, der bei seinen guten Gewohnheiten bleibt, nicht unbedingt der große Bremser in einer Zeit ist, in der auch jene, die überhaupt nicht wissen wozu, stets nach Veränderung und Flexibilität schreien. ##Christa Dietrich-Rudas##

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