Ein Hamster fällt vom Himmel

Kultur / 06.12.2012 • 20:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mathilda und Maximilian sind drei und sieben Jahre alt, leben in Bregenz und haben im Bregenzer Künstlerhaus gleich auch die Objekte von Tone Fink „besetzt“.
Mathilda und Maximilian sind drei und sieben Jahre alt, leben in Bregenz und haben im Bregenzer Künstlerhaus gleich auch die Objekte von Tone Fink „besetzt“.

Die dreijährige Mathilda und der siebenjährige Maximilian haben die Ausstellung von Tone Fink besucht.

Bregenz. (VN) Während sich Mathilda Merz in die Zeichnung „kleine Prinzin“ von Tone Fink verguckt hat, sinniert der große Bruder Maximilian über die „Hamstermaus“ des Zeichners, Malers, Objekt-, Performance- und Filmkünstlers.

„Am allerbesten gefällt mir die riesengroße Zeichnung mit dem Hamster. Der schaut von ganz oben herunter und den sieht man schon von Weitem. Ich habe zwar kein Haustier, aber ich mag Hamster. Auf der Zeichnung sind aber noch ganz viele andere Dinge, wie ein Grasbusch oder etwas, das aussieht wie ein anderer Hamster, der gerade vom Himmel fällt. Manche Dinge sind einfach nur Striche und Gekritzel, da kann man nicht so genau sagen, was das sein soll. Toll ist es auch, wenn man ganz nah zu dem Blatt hingeht. Dann sieht man zwar den großen Hamster nicht mehr so gut, weil der so weit oben ist, aber dafür kleine, aufgeklebte Papierstückchen und Zeitungsschnipsel. Oder eine andere Form, ein Rechteck. Das ist aber nicht gezeichnet, sondern da ist das Papier richtig weggerissen und die Zeichnung sieht ein bisschen kaputt aus. Aber darunter schaut noch farbiges Papier heraus. Ich male auch gerne, besonders Schiffe. Aber wenn ich male, dann bleibt das Papier ganz.“

Die „Hamstermaus“ des Vorarlberger Künstlers Tone Fink. Foto: A. Grabher
Die „Hamstermaus“ des Vorarlberger Künstlers Tone Fink. Foto: A. Grabher

Geöffnet im Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis in Bregenz (Gallusstraße 10) bis 6. Jänner, Di bis Sa, 14 bis 18 Uhr, So und Feiertag, 10 bis 12 und 14 bis 18 Uhr