Sein Genie ist mit jenem von Mozart vergleichbar

Kultur / 12.12.2012 • 22:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Weltmusik hat ihren Vater verloren: Ravi Shankar ist im Alter von 92 Jahren in den USA gestorben.
Die Weltmusik hat ihren Vater verloren: Ravi Shankar ist im Alter von 92 Jahren in den USA gestorben.

Komponist und Musiker Ravi Shankar ist im Alter von 92 Jahren gestorben.

New York. Das vielleicht größte Kompliment bekam Ravi Shankar einst von Star-Violinist Yehudi Menuhin. „Für mich können sein Genie und seine Menschlichkeit nur mit denen von Mozart verglichen werden“, sagte Menuhin über den Maestro aus Indien. Niemand war erfolgreicher als Ravi Shankar darin, klassische indische Musik im Westen populär zu machen. Mit der Sitar trat er einen Siegeszug um die Welt an. Mehrfach trat er in der New Yorker Carnegie Hall auf. Daneben schrieb er Musik für etliche Filme, darunter für das Epos „Gandhi“, was ihm eine Oscar-Nominierung einbrachte.

„Das größte Glück ist es, zu improvisieren, Musik wie aus einem Ozean zu schöpfen, immer wieder Neues zu finden“, sagt Shankar einmal.