Vier Favoriten fürs neue Montforthaus

Kultur / 22.01.2013 • 22:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Verein der Festival-Freunde wünscht, dass möglichst viel Kultur ins neue, Ende 2014 fertiggestellte Feldkircher Montforthaus kommt. Foto: VN
Verein der Festival-Freunde wünscht, dass möglichst viel Kultur ins neue, Ende 2014 fertiggestellte Feldkircher Montforthaus kommt. Foto: VN

Das Hearing soll diese Woche stattfinden. Petition für Kulturschwerpunkt wurde nun nachgereicht.

Feldkirch. (VN-cd) Das Feldkirch Festival ist in der bis 2012 bestehenden Form Geschichte, mit einer Petition lässt der weiterhin existierende Freundesverein nun aufhorchen. Obmann Gert Mähr und sein Stellvertreter Wolfgang Burtscher haben Bürgermeister Wilfried Berchtold nun den Wunsch übermittelt, in die Programmierung des neuen Montforthauses eingebunden zu werden. Dieser bestätigte gestern im Gespräch mit den VN, das Anliegen behandeln zu wollen. Dass sich der Verein, der rund 140 Mitglieder hat, nach dem Aus des Festivals nicht auflösen wollte, wurde vom Bürgermeister ebenso begrüßt wie der Wille, sich für einen kulturellen Schwerpunkt im neuen Montforthaus starkzumachen.

Manager steht demnächst fest

Wie das vonstatten gehen soll, ist allerdings offen. Der Mediziner Gert Mähr und Wolfgang Burtscher, der ehemalige Landesdirektor des ORF Vorarlberg, schlagen vor, dass „unter der Federführung der Kulturabteilung der Stadt eine Struktur ins Leben gerufen wird, die sich mit der Entwicklung eines musikalischen Schwerpunkts als Bestandteil des zukünftigen Profils“ beschäftigt. Die Stelle eines Managers für das neue Montforthaus hatte die Stadt bereits vor einigen Wochen ausgeschrieben. Rund 60 Fachleute hatten sich beworben, in einem Gremium hat man sich bereits dahingehend verständigt, dass vier Bewerber aus Vorarlberg zu einem Hearing geladen werden, das Ende dieser Woche stattfinden soll. Wer für ein gut besetztes Haus zu sorgen hat, steht somit demnächst fest. Ende 2014 wird das Montforthaus eröffnet.

Das anspruchsvoll ausgerichtete Feldkirch Festival hatte zuletzt mit geringer Akzeptanz in der Bevölkerung zu kämpfen. ##Christa Dietrich-Rudas##