Ein starkes Finale

Kultur / 25.01.2013 • 19:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Heike Glück Foto: VN
Heike Glück Foto: VN

thriller. Dem Autor Linwood Barclay ist mit „Fenster zum Tod“ ein mitreißendes Buch im Stil von Alfred Hitchcock gelungen. Der Hauptprotagonist Thomas leidet unter Schizophrenie. Er verbringt seine Tage völlig abgeschottet in seinem Büro vor seinem Computer. Er begibt sich mit seinem Spezialprogramm auf virtuelle Spaziergänge in fremde Städte und lernt nach und nach alle Straßen, Wege und Plätze auf der Welt auswendig. Für ihn eine bedeutsame Arbeit, denn er glaubt, durch mysteriöse Telefonanrufe der „CIA“, dass er diese Aufgabe für den früheren US-Präsidenten Bill Clinton verrichtet. Für den Fall eines Zusammenbruchs des Computernetzes der USA braucht das Land ihn und seine Fähigkeiten, um die Landkarten, GPS-Daten und Stadtpläne wiederherstellen zu können . . . Eine humorvoll geschriebene Geschichte mit starkem Finale.

Linwood Barclay: „Fenster zum Tod“, Verlag Knaur. Empfohlen von Heike Glück, Das Buch, Dornbirn