Vernetzungstreffen der Musikschulen gestartet

Kultur / 25.01.2013 • 21:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Musikschulen sollen trotz neuer Herausforderungen wirtschaft­licher arbeiten.

Feldkirch. Auf Initiative des Landes Vorarlberg findet an diesem Wochenende der erste österreichische Kongress für Musikschulleiterinnen und -leiter statt. Rund 200 Personen nehmen am Vernetzungstreffen im Feldkircher Landeskonservatorium teil.

Vorarlbergs Musikschulwesen ist gut aufgestellt, betonte Landesrätin Andrea Kaufmann: „Wir haben mit rund 14.700 Musikschülern und 39 Schülern pro 1000 Einwohner die höchste Musikschüleranzahl in Österreich.“ Dazu kommt, dass die Vorarlberger Teilnehmenden bei Bundeswettbewerben auch überproportional gut abschneiden. Die Landesrätin wertete dies als Ergebnis der „ausgezeichneten Arbeit“ der über 500 Musikschullehrer.

Der erste österreichische Musikschulleiter-Kongress befasst sich mit Herausforderungen der Zukunft. Eine ist die derzeitige Entwicklung des Schulwesens hin zu Ganztagsschulen. Kaufmann: „Diese Frage ist sicher nur in Kooperation zwischen Musikschulen und Schulen zu lösen.“ Im Vordergrund aller Überlegungen müsse zudem die Frage stehen: Wie können es Musikschulen schaffen, trotz zunehmendem Druck noch wirtschaftlicher zu arbeiten, möglichst viele Kinder in den Musikschulunterricht zu bekommen.