Ophüls-Preis für Regie-Duo aus Österreich

Kultur / 27.01.2013 • 21:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Saarbrücken. Auch abseits der Regisseure Michael Ha­neke und Ulrich Seidl gibt der österreichische Film ein starkes Lebenszeichen: Der mit 18.000 Euro dotierte Max-Ophüls-Preis des gleichnamigen Festivals geht an das Regieduo Tizza Covi und Rainer Frimmel für ihr in Locarno uraufgeführtes Sozialdrama „Der Glanz des Tages“. Auch der zweite Hauptpreis ging mit „Talea“ von Katharina Mückstein an einen österreichischen Film.

„Der Glanz des Tages“ handelt von einem Schauspieler, der im Gespräch mit seinem Onkel, einem ehemaligen Zirkusartisten, über sein Leben nachdenkt. Konfrontiert mit dem Asyl-Schicksal seines Nachbarn erkennt er, dass das Leben nicht nur auf der Bühne stattfindet.

Insgesamt wurden 13 Preise vergeben. Der deutsche Filmemacher Stefan Schaller überzeugte sowohl die Schülerjury als auch die Juroren der kirchlichen Filmorganisation „Interfilm“ mit „Fünf Jahre Leben“. Der Film erzählt vom Schicksal des früheren Guantanamo-Häftlings Murat Kurnaz. Als beste Nachwuchsdarsteller wurden Jasna Fritzi Bauer und Max Mauff prämiert.