Familienalltagsklamauk für Geübte

Kultur / 05.02.2013 • 19:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Til und Emma Schweiger sorgen erneut für Turbulenzen. Foto: Ap
Til und Emma Schweiger sorgen erneut für Turbulenzen. Foto: Ap

In „Kokowääh 2“ bringt Til Schweiger das Chaos im Patchwork-Alltag mit Gags und Gefühl auf die Leinwand.

Komödie. Schweiger kennt sich aus: Von seiner Frau Dana, mit der er vier Kinder hat, ist er seit Langem getrennt, seine Lebensgefährtin ist seit einiger Zeit Model Svenja Holtmann. Mitunter zeigt sich der ganze Schweiger-Clan gemeinsam auf dem roten Teppich. Nach dem ­Erfolg beim Publikum war die Fortsetzung von „Koko­wääh“ wohl nur eine Frage der Zeit. Zwei Jahre sind ­vergangen, in denen Schweiger für andere Regisseure vor der Kamera stand, mit „Schutzengel“ von seinem Beziehungskomödien-Muster abwich und auf Action setzte und danach seinen ersten Fall als „Tatort“–Ermittler drehte.

„Kokowääh 2“ knüpft da an, wo der erste Film endet: Nach dem Happy End holt der Alltag die Familie ein. Henry (Schweiger) und Katharina (Jasmin Gerat) haben inzwischen ein Baby bekommen, Henrys leibliche Tochter Magdalena (Emma) lebt bei ihnen.

Schöne Bilder, poppige Musik

Bald zieht auch noch ­Magdalenas Kuckucks-Vater Tristan (Samuel Finzi) ein – nachdem Katharina aus­gezogen ist, um die Beziehung zu retten. Denn Katharina und Henry haben nicht nur ein Problem – die Autorin will mehr sein als „Muttertier und Hausfrau“. Während Tristan Geld und Arztpraxis verliert, verliebt sich Magdalena zum ersten Mal. Noch dazu macht ein divenhafter Schauspieler – Matthias Schweighöfer – Henry das Leben schwer. Verwicklungen und Hindernisse sorgen für Situationskomik, es gibt klamaukige Szenen und ein paar zotige Sprüche, aber auch amüsante Dialoge und berührende Momente – alles verpackt in schöne Bilder, untermalt von viel poppiger Musik.