Talente gesucht und gefunden

Kultur / 05.02.2013 • 19:45 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Regisseur und Schauspieler Stefan Pohl war von den Talenten begeistert. Am 19. und 20. Februar dürfen sie ihr Können erneut unter Beweis stellen. FotoS: VOVO Götzis
Regisseur und Schauspieler Stefan Pohl war von den Talenten begeistert. Am 19. und 20. Februar dürfen sie ihr Können erneut unter Beweis stellen. FotoS: VOVO Götzis

VOVO- Casting für das Kabarett „Höhle, Hüttle, Hüsle“ geht mit 13 Talenten in die nächste Runde.

Rankweil. (VN-tag) „Höhle, Hüttle, Hüsle“ – eine Zeitreise durch die Geschichte Vorarlbergs. Was ist im Ländle passiert, als die Steinzeitmenschen auf der Jagd nach Mammuts waren und die Ägypter ihre Pyramiden bauten? Was spielte sich in Vorarlberg ab, als neue Kontinente entdeckt wurden und sich neue Staaten gebildet haben? Fragen, auf die im Kabarett Antworten gesucht werden – und zwar mit einigen neuen Gesichtern.

Schwierige Entscheidung

„Das Casting in der Kulturbühne Ambach war ein voller Erfolg“, fanden die Jurymitglieder Maria Neuschmid, Stefan Vögel, Kerstin Köck, Stefan Pohl und Hajo Förster. So fiel die endgültige Entscheidung auch nicht leicht, weshalb von den 25 Kandidatinnen und Kandidaten statt der vereinbarten zwölf schließlich dreizehn weiterkamen.

Elena Rottensteiner, Gianni Zarriello, Helmut Ender, Joachim Schwald, Lukas Böhler, Markus Vögel, Martin Straßgeschwandtner, Martin Weinzerl, Markus Lins, Mathias Türtscher, Nina Tomaselli, Sophia Immler und Vanessa Kobelt konnten die Jury bereits von sich überzeugen. Diese dreizehn werden ihr Können am 19. und 20. Fe­bruar im Alten Kino in Rankweil erneut unter Beweis stellen. An diesem Abend wird das Publikum gemeinsam mit der Jury entscheiden, wer im November auf der VOVO-Bühne beim Kabarett „Höhle, Hüttle, Hüsle“ gemeinsam mit Heike Montiperle und Christoph Dingler die Geschichte Vorarlbergs aufs Korn nehmen darf.

Von Laien bis hin zu Profis

Grund für das große Talente-Casting war in erster Linie, neue Gesichter für das Vorarlberger Volkstheater zu gewinnen. „Es ist wichtig, neue Talente zu erkennen. Viele bleiben zu lange verborgen, weil ihnen der Mut fehlt, sich bei uns zu melden. Bei einem offiziellen Casting fallen dann meist die Hemmungen“, meint Heike Montiperle, die selbst Teil des Castingprozesses war.

Sie zeigte sich begeistert vom großen Andrang auf das Talente-Casting: „Ich hätte aber niemals damit gerechnet, dass so viele junge Talente erscheinen. Die Mischung war sehr bunt und reichte von absoluten Profis bis hin zu jungen Menschen, die noch gar keine schauspielerischen Erfahrungen gesammelt hatten.“

Spreu trennte sich vom Weizen

Konkrete Vorgaben für das Casting gab es keine. Viele versuchten ihr schauspielerisches Talent mit vorgegebenen Texten unter Beweis zu stellen, andere wiederum überzeugten mit selbst kreierten Stücken. „Hier trennte sich dann auch schnell die Spreu vom Weizen. Für uns war es jedoch spannend und vor allem wichtig zu sehen, wie jeder seinen eigenen Stil durchzieht“, so Heike Montiperle.

Casting mit Publikum

Bei der Abschlussaufführung wird es vor allem darum gehen, wie die Talente beim Publikum ankommen. „Das Wichtigste ist natürlich die Reaktion des Publikums auf die Schauspieler und wie die Schauspieler selbst mit Publikum umgehen. Zwei oder drei Talente werden die glücklichen Gewinner sein. Wir sind also sehr gespannt“, freut sich Montiperle.

Ich hätte niemals damit gerechnet, dass so viele junge Talente erscheinen.

Heike Montiperle
Heike Montiperle hatte die Qual der Wahl.
Heike Montiperle hatte die Qual der Wahl.
Schauspieler und Regisseur Hajo Förster.
Schauspieler und Regisseur Hajo Förster.

Aufführung mit Publikumsjury am 19. und 20 Februar um 20 Uhr im Alten Kino Rankweil, Karten: 15 Euro