Strauss, Verdi, Mozart und weitere Kaliber

Kultur / 19.03.2013 • 22:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Intendant Nikolaus Bachler mit dem neuen Generalmusikdirektor Kirill Petrenko vor der Bayerischen Staatsoper. Foto: Staatsoper/Hösl
Intendant Nikolaus Bachler mit dem neuen Generalmusikdirektor Kirill Petrenko vor der Bayerischen Staatsoper. Foto: Staatsoper/Hösl

Kirill Petrenko eröffnet seine Saison mit „Die Frau ohne Schatten“.

München. Mit der Oper von Richard Strauss hat im November 2013 jenes Werk Premiere, mit dem die Bayerische Staatsoper nach ihrer Zerstörung im Oktober 1943 den Spielbetrieb wieder aufgenommen hatte. Zu weiteren Produktionen, die unter Kirill Petrenko realisiert werden, der in München Kent Nagano aus Generalmusik­direktor nachfolgt, zählen „La clemenza di Tito“ von Mozart, Zimmermanns „Die Soldaten“, Verdis „La forza del destino“, „Wilhelm Tell“ von Rossini, „L’Orfeo“ von Monteverdi sowie Strawinskys „The Rake’s Progress“.

Unter den Regisseuren, die in der kommenden Saison arbeiten, sind Martin Kusej („La forza del destino“), Krzysztof Warlikowski („Die Frau ohne Schatten“) sowie Andreas Kriegenburg („Die Soldaten“). Kleiner Wermutstropfen: Petrenko wird in den nächsten Jahren bei den Opernfestspielen im Sommer nicht präsent sein, weil er in Bayreuth für den „Ring“ verpflichtet ist. Der aus Omsk stammende, in Vorarlberg aufgewachsene Maestro dirigiert heuer erstmals auf dem legendären Grünen Hügel.

Die Voraussetzungen, sich der Kunst zuzuwenden, sind bestens.

Kirill Petrenko