Weder Angst vor neuen Stücken noch vor Kritik

Kultur / 21.03.2013 • 20:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In Bregenz war Preuss am Theater Kosmos präsent. Foto: Kosmos
In Bregenz war Preuss am Theater Kosmos präsent. Foto: Kosmos

Bregenzer Philipp Preuss inszeniert nach „Virginia Woolf“ nun eine Uraufführung.

Bregenz. (VN-cd) Die Besucher des Bregenzer Theaters Kosmos haben Philipp Preuss noch gut von der Produktion „McFamily“ in Erinnerung. Gemeinsam mit der ebenfalls aus Vorarlberg stammenden Bühnenbildnerin Ramallah Aubrecht hat er sich im letzten Jahr mit Kleists „Käthchen von Heilbronn“, umgesetzt am Schauspielhaus Frankfurt, auf die Kulturseiten mehr oder weniger aller großen deutschen Tageszeitungen katapultiert. Das Gesamtkunstwerk aus Text, Musik, Schauspiel und Video­sequenzen hat heftige Kontroversen ausgelöst, hat, wie berichtet, aber auch wirklich etwas. Und es steht weiterhin auf dem Programm.

Humorvoll und berührend

Derweil hat Preuss am Schlosstheater Moers für Albees Klassiker „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ die Funktion des Regisseurs und Ausstatters übernommen und das Publikum beeindruckt. Am Pfalztheater in Kaiserslautern wird heute das Stück „Schafinsel“ der deutschen Autorin Nina Büttner uraufgeführt. Preuss inszeniert die bereits mit dem Else-Lasker-Schüler-Stückepreis prämierte Geschichte über die Träume einer Frau bzw. die der Menschen am Rande der Gesellschaft. Lustvoll sei der Umgang mit Klischees, humorvoll und berührend der Zugang.