Geld allein macht nicht glücklich

Kultur / 26.03.2013 • 20:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Melissa McCarthy brilliert als dreiste Diebin. Foto: Universal
Melissa McCarthy brilliert als dreiste Diebin. Foto: Universal

Melissa McCarthy spielt in der Farce „Voll abgezockt“ eine junge Frau auf Abwegen.

komödie. Im Vorjahr heimste Melissa McCarthy eine Oscarnominierung als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle in „Brautalarm“ ein. Damit schaffte die Komödiantin den Durchbruch ins Kino, wo sie nun in der schrillen Komödie „Voll abgezockt“ brilliert. Unter dem Namen Sandy Bigelow Patterson schmeißt sie in Florida mit Tausenden von Dollars um sich. Den Namen hat sie einem Finanzmanager im fernen Denver (Jason Bateman) geklaut. Sie kennt durch einen Trick alle seine Daten und konnte so Kreditkarten zu seinen Lasten fälschen. Das bringt ihn an den Rand des Ruins und kostet ihn seinen guten Ruf. Vor allem den will er zurück. Darum macht er sich auf an die Ostküste. Der betrogene Finanzfachmann will die junge Frau, deren wahren Namen er nicht kennt, von Miami nach Denver holen. Denn nur, wenn er sie den dortigen Behörden ausliefert, kann der aufopferungsvolle Familienvater sein Leben wieder ordnen.

Reise zum eigenen Ich

Die gemeinsame Fahrt des ungleichen Paars quer durch die USA wird erwartungsgemäß für beide zu einer Reise zum jeweils eigenen Ich. Unerwartete Ereignisse, wie das Auftauchen mordlustiger Verfolger, sorgen dabei allerdings für jede Menge Action und Abenteuer brachial-komischer Art. Regisseur Seth Gordon setzt ganz auf die Präsenz seiner zwei Stars. McCarthy und Jason Bateman harmonieren geradezu perfekt miteinander. Sie halten die Komödie auch dann in Gang, wenn die Handlung sich eher fadenscheinig von Gag zu Gag hangelt.