Holender: „Das wird nicht gut ausgehen“

Kultur / 28.03.2013 • 19:58 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Holender: „Situation bei den Salzburger Festspielen ist verfahren.“ Foto: stringer/austria
Holender: „Situation bei den Salzburger Festspielen ist verfahren.“ Foto: stringer/austria

salzburg. Ioan Holender bringt sich in das laufende Kreuzfeuer bei den Salzburger Festspielen ein und greift in einem Interview zum verbalen Trommelfeuer. Die Situation in Salzburg sei „verfahren“, so der Direktor a. D. der Wiener Staatsoper, wobei nicht zuletzt die Programmgestaltung von Intendant Alexander Pereira wenig Zustimmung findet: „Ich will Pereira nicht kritisieren, aber es stimmt schon: Das Programm ist kommerziell, konservativ, auch populistisch. Er bringt alle, die einen Namen haben, selbst die Gruberova, die nie Lieder singen konnte, und den Carreras. Das wird nicht gut ausgehen.“ Das sei aber noch nicht alles: „Was mich wirklich nervt, ist, dass Alexander Pereira nur über das Geld spricht. Über das Künstlerische, das Dramaturgische, über Visionen lese ich nichts“, so Holender.