Knackiger Britpop und Klamauk am Frequency

Kultur / 16.08.2013 • 21:44 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Franz Ferdinand besorgte den Auftakt fast zu routiniert. Foto: APA
Franz Ferdinand besorgte den Auftakt fast zu routiniert. Foto: APA

St. Pölten. Der Gewinner des ersten Festivaltags beim Frequency in St. Pölten? Die lässigen Franz Ferdinand mit knackigem Britpop? Oder doch Tenacious D – bestehend aus Hollywood-Star Jack Black und seinem Mitstreiter Kyle Gass – mit knarzendem Klamaukrock?

Schon fast zu routiniert schüttelten Franz Ferdinand die Akkorde aus den Ärmeln ihrer hübsch gebügelten Hemden. Die erste Nummer des Sets, „No You Girls“, tönte flockig-lässig aus den Boxen, es folgten „Right Action“ vom bald erscheinenden Longplayer „Right Thoughts, Right Words, Right Action“. Das war stimmig, aber nicht spannend. Tenacious D haben hingegen alles, was Rockstars nicht ausmacht. Bei ihrem Österreich-Debüt spielten sie gewitzt darauf an. Das Festival geht heute weiter, 130.000 Besucher sind zu erwarten.