Christa Dietrich

Kommentar

Christa Dietrich

Zu fordern ist einiges

Kultur / 16.08.2013 • 19:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Selbst Symphoniker-Geschäftsführer Johannes Neubert spricht aus, was zu sagen ist. Die Subventionen eines Kultur-Unternehmens, wie es die Bregenzer Festspiele sind, gehören dem Index angepasst. Dass das jemals der Fall sein wird bzw. dass eine Erhöhung in dem Ausmaß erfolgt, ist ohnehin eine äußerst optimistische bis illusorische Annahme.

Nichtsdestotrotz haben die Festspiele damit zu kämpfen, dass die Gehälter, die sie zu zahlen haben, eben jedes Jahr steigen und dass die Subventionen seit Urzeiten nicht mehr angehoben wurden. Man hat das Recht, mehr zu fordern. Spätestens nach den Nationalratswahlen, wenn die Bundespolitiker sich nicht mehr darauf ausreden können, dass man jetzt nicht weiß, wie die Ressorts besetzt sein werden.

Das Publikum darf auch etwas wollen. Allerdings sind, wie David Pountney nun verrät, einige Wünsche im nächsten Jahr schon wieder erfüllt. Dazu zählen die weitere Hinwendung zur zeitgenössischen Kunst und Projekte im Kornmarkttheater. Hat man sich diese Festspielstätte doch erst vor Jahren – angesichts des knappen Budgets – hart erfochten. ##Christa Dietrich-Rudas##

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