„In Afrika trägt man Wickelkleidung“

Kultur / 23.08.2013 • 19:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Flora und Luisa fanden schnell ihr Lieblingskleid der Designerin Folake Folarin-Coker. Foto: lip
Flora und Luisa fanden schnell ihr Lieblingskleid der Designerin Folake Folarin-Coker. Foto: lip

Flora und Luisa haben die Ausstellung im Vorarlberg Museum in Bregenz besucht.

Bregenz. (VN-lip) Die aktuelle Ausstellung „Lustenau Lagos African Lace“ mit den extravaganten Stoffen begeisterte die Geschwister Flora und Luisa.

„Das gelbe Kleid aus afrikanischer Spitze gefällt mir am besten, weil die Blumen so schön sind. Gelb ist auch meine Lieblingsfarbe. Am liebsten würde ich das Kleid selber anziehen“, schwärmt Flora. Ihnen fällt auch auf, dass viele traditionelle Kleider löchrig sind. „Ich glaube, die Löcher sind da, damit das Gewand luftiger ist und man dann vielleicht weniger schwitzt“, mutmaßt die Siebenjährige. „In Afrika trägt man meistens ‚Wickelkleidung‘, da gibt’s Wickelhosen, Wickelshirts und auch Wickeltücher. Die Muster der Stoffe gefallen mir am besten“, erklärt Flora. „Mein Lieblingskleid ist auch in der Modenschau im Video zu sehen. Alle Kleider sind aus ‚African Lace‘ gemacht, die sogar in Lustenau hergestellt werden. Man sieht auch, dass die Leute in Afrika ihre Sachen auf dem Kopf tragen, damit sie die Hände frei haben.“ Auch von den Sitzen waren Geschwister hin und weg: „Die Sitze sind auch mit afrikanischen Stoffen bezogen und sie riechen ganz toll nach Rosen.“

Die Ausstellung „Lustenau Lagos African Lace“ ist im Vorarlberg Museum bis 6. Jänner 2014, Di–So 10 bis 18 Uhr, Do 10 bis 21 Uhr, geöffnet.