Die verzauberten Pflanzen

Kultur / 13.09.2013 • 22:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Sophia Halbeisen und Nayomi Wesely leben in Feldkirch. Fotos: AG
Sophia Halbeisen und Nayomi Wesely leben in Feldkirch. Fotos: AG

Sophia Halbeisen und Nayomi Wesely haben die Ausstellung in der Galerie Feurstein in Feldkirch besucht.

Feldkirch. (VN-ag) Unter all den schwarzen Bildern in der Galerie Feurstein hat den beiden Schülerinnen eine dreiteilige Fotoreihe der deutschen Künstlerin Mireille Schellhorn besonders gut gefallen.

„Es ist spannend zu sehen, wie viele schwarze Bilder es gibt. Und wie unterschiedlich alle gemacht sind. Schwarz ist immer auch ein bisschen geheimnisvoll und deswegen gefallen uns auch diese drei Fotos so gut. Die heißen ,Magic‘ und da sieht man Blumentöpfe und Pflanzen, die wohl im Dunkeln fotografiert wurden. Es sind aber besondere Fotos, weil man trotz der Dunkelheit und des Schwarz meint, die Farben der Blumen sehen zu können. Sie sehen irgendwie aus wie ganz normale Pflanzen, die man zu kennen glaubt, und doch kann man nicht genau sagen, welche Blumen das nun wirklich sind. Vielleicht weil auf den Pflanzen so etwas wie Glitzerstaub liegt und sie aus dem Dunkel heraus leuchten“, erklären Sophia und Nayomi ihre Faszination für die Fotoarbeiten. „Eigentlich wirken die Pflanzen etwas düster und ein bisschen unheimlich, und man möchte sie nicht gerne bei sich zu Hause im Zimmer haben. Aber mit dem Glitzer drauf sieht es auch aus wie Glühwürmchen oder wie der Mond, der auf die Pflanzen scheint, und man hat das Gefühl, dass es verzauberte Pflanzen sein könnten. Als ob man sich etwas wünschen könnte, und wenn die Pflanzen leuchten, geht der Wunsch in Erfüllung.“

Arbeit aus der Reihe „Magic“ von Mireille Schellhorn.
Arbeit aus der Reihe „Magic“ von Mireille Schellhorn.

Die Ausstellung ist in der Galerie Feurstein in Feldkirch (Johannitergasse 6) bis 21. September geöffnet, Di bis Fr, 13 bis 17 Uhr, Sa, 11 bis 15 Uhr