Puccinis Western-Oper in einer Top-Besetzung

Kultur / 06.10.2013 • 21:26 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Nina Stemme und Jonas Kaufmann. Foto: APA
Nina Stemme und Jonas Kaufmann. Foto: APA

Wien. Nur wenige Werke der großen Komponisten haben mit derartigen Vorurteilen zu kämpfen wie Puccinis 1910 uraufgeführte Western-Oper „La Fanciulla del West“. Lässt sich das Publikum etwa bei „Madama Butterfly“ widerspruchslos nach Japan entführen, fällt der Ritt in den Wilden Westen schwerer. Dass dem nicht so sein muss, bewies am Samstagabend die Wiener Staatsoper mit einer klaren Neuinszenierung durch Marco Arturo Marelli.

Die Partitur setzte Franz Welser-Möst mit zupackendem Duktus um. Allerdings nahm er wenig Rücksicht auf die Sänger, was bei Nina Stemme, Jonas Kaufmann und Tomasz Konieczny kein Problem darstellte. Weitere Partien waren kaum hörbar. Wer die Liveübertragung verpasst hat, kann „Fanciulla“ noch einige Tage auf der TVthek abrufen.

Weitere Aufführungen ab
8. Oktober: www.staatsoper.at

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