Erben wollen Beethovenfries

Kultur / 16.10.2013 • 21:51 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Die Erben der jüdisch-österreichischen Familie Lederer haben die Rückgabe von Gustav Klimts „Beethovenfries“ beantragt. Das Wandgemälde, das als eines der Hauptwerke des Wiener Jugendstils gilt, wurde nach der Enteignung der Familie in der NS-Zeit zwar formell zurückgegeben, aber mit einem Ausfuhrverbot belegt und 1973 durch die Republik gekauft. Laut zwei unabhängigen Rechtsgutachten lägen nach der Novelle des österreichischen Kunstrückgabegesetzes Voraussetzungen vor, um den „Beethovenfries“ zurückzugeben. Die Schweizer Erben werden ihren Antrag, heute vorstellen.

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