Das Wasser und die Bankenrettung

Kultur / 22.10.2013 • 18:52 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Wasser in Paris ist zurück in kommunaler Hand. Szene aus dem Film „Water makes Money“ . Foto: Projekte der Hoffnung

Das Wasser in Paris ist zurück in kommunaler Hand. Szene aus dem Film „Water makes Money“ . Foto: Projekte der Hoffnung

Zur Veranstaltungsreihe „Projekte der Hoffnung“ zählen auch interessante Filme.

Doku. Seit 2006 kommen jährlich drei Träger des Alternatives Nobelpreis nach Vorarlberg. Filme am Spielboden, im Theater am Saumarkt und im Filmforum Bregenz widmen sich den Themen Wasser, Umwelt und Geld.

„Staatsgeheimnis Bankenrettung“ wird als der der leidenschaftlichste Film bezeichnet, der je zur Bankenkrise gedreht wurde. Wohin gehen die Milliarden eigentlich? Wer sind die Begünstigten? Mit dieser einfachen Frage reist der preisgekrönte Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor Harald Schumann quer durch Europa und bekommt verblüffende Antworten. Kürzlich wurde der Film mit dem deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. „Denkendes Fernsehen im besten Aufklärungsmodus, das hätte man kaum mehr für möglich gehalten“, würdigte Sigrid Löffler die Produktion.

Im Vorstand von Geenpeace

„Die Donnervogelfrau“ folgt der Umweltaktivistin Winona la Duke nach Arizona und New Mexico, wo die Navajo und Hopi gegen den Abbau von Uran und Kohle kämpfen. Die Aktivistin, mit indianisch-jüdischen Eltern, vereint Indianerbewegung und Umweltinitiativen und war die erste Ureinwohnerin, die in den Vorstand von Greenpeace gewählt wurde.

Der Film „Water makes ­Money“ hat Geschichte geschrieben. Er dokumentiert, mit welchen Methoden sich Städte und Gemeinden die Kontrolle über ihr Wasser abhandeln lassen. Und er zeigt, wie es in etlichen Regionen gelungen ist, die Selbstbestimmung über das Lebenselixier zurückzuholen. „Freigestellt – Die Zukunft der Arbeit in Zeiten des Überflusses“ begibt sich auf die Reise in eine Zukunft, die schon längst begonnen hat: das Ende der Arbeitsgesellschaft. Niko Paech, der im vergangenen Jahr bei den „Projekten der Hoffnung“ seine Postwachstumsökonomie vorgestellt hat, kommt neben anderen mit seiner Vision ebenso zu Wort.

Spielzeiten und -orte

» 24. Oktober, 20.30 Uhr
„Winona la Duke: Die Donnervogelfrau“, Spielboden, Dornbirn

» 30. Oktober, 20.30 Uhr
„Water makes Money“, Spielboden, Dornbirn

» 31. Oktober, 20 Uhr
„Freigestellt – Zukunft der Arbeit in Zeiten des Überflusses“, Filmforum im Metro Kino, Bregenz

» 5. November, 19 Uhr
„Water makes Money“, Theater am Saumarkt, Feldkirch

» 6. November, 19 Uhr
„Staatsgeheimnis Bankenrettung“, Theater am Saumarkt, Feldkirch

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