Ein Sieger von gestern

Kultur / 24.10.2013 • 22:03 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Fridolin Tagwerker und Lirim Hasani aus Feldkirch haben sich eine Arbeit von Harald Gfader ausgesucht. Foto: AG
Fridolin Tagwerker und Lirim Hasani aus Feldkirch haben sich eine Arbeit von Harald Gfader ausgesucht. Foto: AG

Fridolin Tagwerker und Lirim Hasani haben
sich die Ausstellung von Harald Gfader angesehen.

Feldkirch. (VN-ag) In der neuen Ausstellung in der Villa Claudia, die Arbeiten des Feldkircher Künstlers Harald Gfader aus den letzten Jahren zeigt, hat es den beiden Schülern ein Bild besonders angetan.

„Das Bild heißt „Der Sieger“ und es gefällt mir so gut, weil es so einen Stolz ausstrahlt“, erklärt der zwölfjährige Fridolin. „Ja, die Figur sieht so glücklich aus, als ob sie etwas ganz Tolles, Großes geschafft hätte und darauf stolz ist“, meint auch der dreizehnjährige Lirim. Beide sind sich einig, dass das Bild sehr gut gemalt ist.

Das passt gut zum Herbst

„Von der Figur sieht man vor allem den Kopf, aber auch nur zum Teil. Der ist nämlich nur als Umriss mit ein paar leichten Strichen gemalt. Das ganze Bild ist auf ein paar Teilen zusammengesetzt, es wirkt aber nicht zusammengewürfelt, sondern passt total gut. Die Figur hat drei Stäbe oder etwas Ähnliches in der Hand, vielleicht sind es auch Pokale oder andere Trophäen. Auf dem Bild verteilt sind Wörter, die kann man verschieden zusammenstellen und lesen. Und rund um den Kopf der Figur sind auch noch Blätter auf das Bild geklebt. Das passt gut zum Herbst, aber wenn man den Titel des Bildes kennt, dann könnte es auch der Lorbeerkranz sein, den der Sieger einmal bekommen hat. Aber jetzt hat sich der Kranz aufgelöst – vielleicht ist es ja einfach auch ein Sieger von gestern, den der Künstler hier gemalt hat.“

Die Ausstellung ist in der Villa Claudia in Feldkirch (Bahnhofstraße 6) bis 17. November geöffnet, Fr, 16 bis 18 Uhr, Sa, 15 bis 18 Uhr, So, 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr

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