Über den berühmtesten Geiger aller Zeiten

Kultur / 29.10.2013 • 18:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
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David Garrett gibt in „Der Teufelsgeiger“ den Virtuosen Paganini.

Biografie. Der 33-jährige David Garrett ist wohl einer der berühmtesten Geiger unserer Zeit. Und was läge da näher, als Parallelen zu ziehen zu dem vielleicht größten Violin-Virtuosen aller Zeiten, dem Italiener Niccolò Paganini (1782–1840)? Genau das tut Regisseur Bernard Rose in seinem Film „Der Teufelsgeiger“, der jetzt in die Kinos kommt. Er hat die Hauptrolle mit Garrett besetzt.

Im Streben nach dem größtmöglichen Erfolg begibt sich Paganini (Garrett) in die Obhut des diabolischen Urbani (Jared Harris) und wird zum Star, um den sich nicht nur die Musikexperten, sondern auch die Groupies reißen. Die Frauen liegen ihm zu Füßen – da­runter auch die alternde Sängerin Elisabeth Wells (Veronica Ferres), deren Geliebter John Watson (Christian McKay) Paganini nach London holt und sich dafür hoch verschuldet. Paganini hat mit seinem ausschweifenden Lebensstil allerdings bereits Schlagzeilen gemacht und Moralapostel auf den Plan gerufen. Diese Schlagzeilen sind es auch, die Watsons Tochter Charlotte (Andrea Deck) auf Abstand zu Paganini gehen lassen, zumindest zunächst. Es kommt aber, wie es kommen muss: Paganini verliebt sich in die junge Frau, obwohl sie nicht so verrucht ist wie seine bisherigen Bekanntschaften und ihm auch nicht gleich wehrlos zu Füßen liegt.

Für den Film habe Garrett Schauspielstunden genommen. „Das Skript ist sehr angelehnt an das, was ich in meinem Leben erlebt habe“, sagte Garrett. „Insofern fühlt sich alles sehr natürlich an.“

„Der Teufelsgeiger“ läuft ab morgen im Kino

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