Grüne fordern Museumsreform

Kultur / 30.10.2013 • 20:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien. Die Grünen nehmen die Kalamitäten im Wiener Leo­pold Museum zum Anlass, ihre Forderung nach einer Neuordnung der Bundesmuseen zu erneuern. Dies solle in einem neuen Regierungsprogramm Platz finden. „Wir sollten endlich zusammenführen, was zusammengehört“, so Kultursprecher Wolfgang Zinggl: „Drei große, unmittelbar dem Kulturministerium verantwortliche Kunstmuseen – unter Einbeziehung der Bestände des Leopold Museums – würden für nachvollziehbare, transparente Verhältnisse sorgen.“

Dabei gehe es ihm nicht um eine Auflösung von Albertina, Belvedere oder eben dem Leopold Museum, sondern um die Zusammenführung eines Teils der Bestände, unterstrich Zinggl.

„Stiftungsunwesen“

Den Vorschlag der Israelitischen Kultusgemeinde von gestern, das Gebäude des Leopold Museum dem mumok zuzuschlagen, könne man immerhin diskutieren. In jedem Falle müsse durch eine grundsätzliche Neuaufstellung des Gesamtkonzepts das „Stiftungsunwesen“ beendet werden, das sich in den vergangenen Jahrzehnten eher „unappetitliche Meriten“ erworben habe.

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