Natter-Rücktritt erhält politische Dimension

Kultur / 30.10.2013 • 22:23 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Nach dem überraschenden Rücktritt von Tobias Natter als museologischer Direktor des Leopold Museum hat sich Sammler-Witwe Elisabeth Leopold gestern erstmals deutlich gegen den Vorstandsvorsitzenden der Museum-Privatstiftung positioniert. Sie wolle am kommenden Montag „eine Art Misstrauensantrag“ gegen Sektionschef Helmut Moser vom Kulturministerium einbringen, kündigte sie im Ö1-Mittagsjournal an. Die Idee dahinter sei nicht zuletzt, dass es gelinge, dass sich die Vorstandsmitglieder in der kritisierten Causa deklarieren müssten, heißt es dazu aus dem Leopold Museum.

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