Was wir gelten und was wir sind

Kultur / 30.10.2013 • 20:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Arbeiten des jungen Künstlers Thomas Kwapil im Collini-Areal in Hohenems. FotoS: VN/Hartinger
Arbeiten des jungen Künstlers Thomas Kwapil im Collini-Areal in Hohenems. FotoS: VN/Hartinger

Zwei junge Künstler stellen lustvoll kritische Fragen.

Hohenems. Die Ausstellung zweier jungen Künstler mit Thomas Kwapil bietet ein facettenreiches Geflecht an kunst- und gesellschaftsrelevanten Bezugnahmen.

Das Werk der mit ihm ausstellenden jungen Medienkünstlerin kreist thematisch um das Phänomen der Kristallisation. In stets wechselnder Materialität versucht die gebürtige Hohenemserin (Jahrgang 1978) unterschiedliche, durchaus stets emotional gefärbte Blickwinkel auf die Konstruktion von Realität auszuloten. Grundlage dafür sind die Erfahrungen eines Mexiko-Stipendiums. Dem gegenüber steht im Hohenemser Collini-Areal das Werk ihres Wiener Studienkollegen Thomas Kwapil (geb. 1980). Seine Präsentation spielt einerseits mit der Produktästhetik der 50er- und 60er-Jahre und andererseits mit dem Kippmoment der Wahrnehmung zwischen dem Zwei- und Dreidimensionalen. Das Periskop als Sehhilfe wird beim Wiener Künstler zum Instrument einer lustvollen Befragung unseres Geltungsbedürfnisses.

<p>Corrected by Zoli</p>

Corrected by Zoli

Die Ausstellung wird am 31. Oktober, 19 Uhr, im Collini-Areal in Hohenems (Schweizer Straße 69)eröffnet und ist bis 2.November zu besichtigen, Fr und Sa, 14 bis 20 Uhr

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