Auma Obama rief zu echter Toleranz auf

Kultur / 26.01.2014 • 22:11 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

hamburg. Mit einem Vortrag über Integration gibt die kenianische Soziologin Auma Obama den Startschuss für die fünften Hamburger Lessingtage. Die Halbschwester von US-Präsident Barack Obama plädiert für echte Toleranz und wirtschaftliche Gerechtigkeit.

Ihren engagierten Vortrag widmete die kenianische Soziologin, Germanistin und Entwicklungshelferin „den Flüchtlingen, die vor Lampedusa gestorben sind auf der Suche nach einem besseren Leben“. Auma Obama will mit einer Stiftung in Kenia Menschen zu mehr Selbstwertgefühl verhelfen: „Die Welt kommt sich näher – ob wir wollen oder nicht. Aber wir akzeptieren nicht, dass wir schon eine Mischkultur sind überall auf der Welt“, sagte Obama. Sie plädierte für mehr wahre Toleranz im Geiste des Aufklärers Lessing (1729–1781), um die Angst abzubauen. Dazu gehöre, sich zu informieren und auf Migranten zuzugehen, ihre Gedanken kennenzulernen.