Österreich mit Bauen und Politik bei Biennale

Kultur / 10.03.2014 • 20:35 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Venedig, Wien. Das Parlament als Ort der Macht zum Thema des österreichischen Beitrags zur 14. Architekturbiennale in Venedig zu machen, sei gerade im Jahr der Gedenktage zu Beginn des Ersten Weltkrieges ein „besonders spannender Ansatz“, meinte Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) gestern. Mit „Plenum. Places of Power“, für das ein Budget von 400.000 Euro zur Verfügung steht, greife Österreich auch das von Biennale-Direktor Rem Kohlhaas vorgeschlagene Generalthema „Absorbing Modernity: 1914-2014“ auf. Aufbauend auf größtenteils in den vergangenen 100 Jahren errichteten Parlamentsbauten unterschiedlicher Staaten will Kommissär Christian Kühn untersuchen, „wie sich demokratische oder nichtdemokratische Macht in verschiedenen Ländern auf dem Globus darstellen kann“.

War die ursprüngliche Idee noch auf das einer Sanierung unterzogene Österreichische Parlament fokussiert, ist dieses nun eines von 200 Miniatur-Parlamenten in Venedig, wo vom 7. Juni bis 23. November die 14. Architektur-Biennale stattfindet.