Ein Füllhorn mit Jelinek und Franzobel

Kultur / 04.04.2014 • 19:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Innsbruck. Mit einem üppigen Angebot wartet das Tiroler Landestheater in der Spielzeit 2014/15 auf. Gestern wurde ein Programm präsentiert, das von Schillers „Räubern“ über Opern-Produktionen wie „Hänsel und Gretel“ bis hin zum Musical „Der Mann von La Mancha“ reicht. Besonders in die Auslage gestellt wurden – neben dem Stück „Andorra“ von Max Frisch, den „Comedian Harmonists“ sowie „Der jüngste Tag“ von Ödon von Horvath – vor allem zwei Schriftsteller-Legenden: Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek und Franzobel.

Jelineks Prinzessinnendramen werden in den Kammerspielen aufgeführt, während Franzobel mit der Uraufführung eines Auftragswerks an derselben Spielstätte gastiert. In „Sarajevo 14 oder der Urknall in Europa“ würden sieben Frauen aus verschiedenen Generationen die damaligen Weltkriegs-Ereignisse beleuchten.

Mit „Hänsel und Gretel“ und dem „Rosenkavalier“ lasse man wichtige Spielplanklassiker wieder aufleben. Fans der leichteren Muse dürften bei der Hommage an Barbra Streisand auf ihre Rechnung kommen.