Burgtheater: Prozess beginnt

Kultur / 07.04.2014 • 21:49 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

wien. Im Wiener Arbeits- und Sozialgericht hat gestern der Prozess um die Entlassung der Burgtheater-Vizedirektorin Silvia Stantejsky begonnen. Wie Richter Helge Eckert durchblicken ließ, dürfte Stantejsky, die persönlich zum Verhandlungsauftakt erschienen war und ihre Entlassung als unzulässig und sozialwidrig bekämpft, nicht unbedingt erstklassige Karten haben. Eckert belehrte gleich zu Beginn die Klägerin, die nach 33-jähriger Tätigkeit an der Burg wegen vom Dienstgeber behaupteter Untreue sowie groben Vertrauensmissbrauchs vor die Tür gesetzt worden war, für diesen Schritt wäre in ihrem Fall bereits eine „objektive Befürchtung, dass Interessen des Arbeitgebers gefährdet sind“ ausreichend gewesen.

Stantejsky und ihre Anwältin wollen dessen ungeachtet ihre Klage weiter durchziehen und zeigten sich vor den erschienenen Medienvertretern zuversichtlich, am Ende zu obsiegen.