Ein fulminantes Action-Spektakel

Kultur / 13.05.2014 • 18:34 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
„Rush – Alles für den Sieg“: ab 14. 5. auf Sky Select auf Sky Anytime.  Sky
„Rush – Alles für den Sieg“: ab 14. 5. auf Sky Select auf Sky Anytime. Sky

„Rush“ handelt von der legendären Rivalität der Formel-1-Stars Niki Lauda und James Hunt.

Biografie. Es sind zwei höchst unterschiedliche Rivalen, die in der Formel-1-Szene Anfang der 70er aufeinandertreffen: Der Brite James Hunt (Chris Hemsworth) führt ein Jet-Set-Leben mit Partys und Model-Gattin Suzy Miller (Olivia Wilde). Der Österreicher Niki Lauda, unspektakulär verheiratet mit Marlene Knaus (Alexandra Maria Lara), ist ein akribisch arbeitender Perfektionist, der nichts dem Zufall überlässt. Aber beide haben nur ein Ziel: Formel-1-Weltmeister zu werden. Immer wieder liefern sich die zwei konträren Charaktere, die sich auch abseits der Piste nichts schenken, messerscharfe Rennen am Rand des Wahnsinns. In der Saison 1975/76 liegt Lauda in der WM-Wertung klar vorne. Aber bei einem Regenrennen am Nürburgring kracht sein Ferrari 312T2 gegen eine Felswand, geht in Flammen auf. Schwer brandverletzt, steht Laudas Leben auf Messers Schneide. Doch nur 42 Tage später setzt sich Lauda – für immer gezeichnet – wieder ins Cockpit.

Kreischende Motoren, millimetergenaue Überholmanöver, spektakuläre Crashs: „Rush – Alles für den Sieg“ holt den Zuschauer direkt ins Cockpit der Formel 1. Mit viel Sinn fürs Detail und dezenter Unterstützung aus dem Computer fängt der Regisseur, Oscargewinner Ron Howard, dabei das Rennflair der 70er ein – eine Zeit, in der sich die Fahrer vollkommen auf die Technik und ihren eigenen Mut verlassen mussten, denn die Sicherheitsbestimmungen waren noch erschreckend lax. „Rush“ spitzt die Dramatik der Saison 1975/76 dabei effektiv auf das todesmutige Duell zweier völlig verschiedener Charaktere zu: James Hunt und Niki Lauda fuhren längst in einer eigenen Liga, trugen ihre Konkurrenz auf wie abseits der Piste aus. An der Seite von „Thor“ Chris Hemsworth verwandelte sich Daniel Brühl dabei derart perfekt in den Österreicher, dass ihm nicht nur eine Golden-Globe-Nominierung sicher war, sondern auch das große Lob Laudas selbst.

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