Afrikanisches Drama mit Preischancen

Kultur / 15.05.2014 • 21:27 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Cannes. Mit einem Drama über islamistische Fundamentalisten in Afrika gibt es beim Filmfest Cannes am ersten Tag einen Anwärter auf eine der Auszeichnungen. Das von wahren Ereignissen inspirierte „Timbuktu“ erzählt vom Leben in einer kleinen Stadt, in der sich die Menschen gegen die Herrschaft der islamistischen Polizei auflehnen. Das teilweise sehr poetisch gefilmte Werk von Abderrahmane Sissako aus Mauretanien berührte viele Kritiker.

Die Islamisten verkünden willkürlich neue Regeln: Rauchen ist verboten, Fußballspielen und Musik auch, Frauen müssen außer einem Chador auch Handschuhe und Socken tragen. Doch die Bewohner der Stadt begehren auf. Frauen weigern sich, Handschuhe anzuziehen, junge Leute musizieren.