Wolverine als Zeitreisender

Kultur / 20.05.2014 • 19:06 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Hugh Jackman mimt Wolverine bereits zum siebten Mal.  foto: Centfox
Hugh Jackman mimt Wolverine bereits zum siebten Mal. foto: Centfox

Im neuesten Blockbuster trifft das ultimative „X-Men“-Ensemble aufeinander.

Action. „X-Men“-Regisseur Bryan Singer kehrt mit seinen Comic-Superhelden zurück auf die Leinwand – auch wenn die Weltpremiere in New York komplett ohne ihn über die Bühne ging. Nach den Missbrauchsvorwürfen gegen den 48-Jährigen hatte dieser nicht nur alles zurückgewiesen, sondern angekündigt, auf Werbetermine für sein neues Werk zu verzichten, um nicht von dem „fantastischen Film“ abzulenken. Dabei hat der Hollywood-Regisseur mit „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ das Aufeinandertreffen des ultimativen „X-Men“-Ensembles inszeniert. Viele Helden der bisherigen Streifen rund um die Marvel-Comics kommen diesmal vor der Kamera zusammen, sowohl das Original-Team der „X-Men“-Saga als auch die junge Generation aus dem Prequel „X-Men: Erste Entscheidung“. Im Jahr 2000 war die erste Verfilmung der Comics erschienen. Im Dreijahresabstand folgten zwei weitere, bevor im Jahr 2009 mit „X-Men Origins: Wolverine“ der erste Ableger und 2011 mit „X-Men: Erste Entscheidung“ ein weiterer ins Kino kamen. 2013 reihte sich noch „Wolverine: Weg des Kriegers“ ein.

Der nunmehr siebte Film kann denn auch mit Starbesetzung aufwarten, wenn die „X-Men“ auf ihre Ichs aus der Vergangenheit treffen: Zu den Helden der Zukunft gehören etwa Hugh Jackman (Wolverine) und Halle Berry (Storm), zu denen der Vergangenheit unter anderem Jennifer Lawrence und ihr Freund Nicholas Hoult. Patrick Stewart gibt den Professor X, James McAvoy seinen jüngeren Part, Ian McKellen ist als Magneto dabei, Michael Fassbender als seine Ausgabe in der Vergangenheit.

Übermenschliche Fähigkeiten

Der Film beginnt mit düsteren Bildern. Die Mutanten sind in Gefahr. Riesige Killer-Roboter jagen jene Menschen, die über einen speziellen Gencode und daher über übermenschliche Fähigkeiten verfügen. Um der Vernichtung zu entgehen, bleibt nur eine Möglichkeit: In der Vergangenheit das zu verhindern, was in der Zukunft bedrohlich wird. Ein alles entscheidender Kampf nimmt seinen Lauf, dem auch die Feindseligkeiten zwischen Magneto und den „X-Men“ nicht im Wege stehen dürfen.

Mit viel Action, rasantem Tempo und einfallsreichen visuellen Effekten setzte Singer seinen neuen Comic-Blockbuster in 3D um. „X-Men“-Unkenntnis und die beiden Zeitebenen dürften mitunter etwas irritieren, gelungene Gags dafür immer wieder amüsieren. Vor allem Lawrence und Jackman begeistern in dem 136 Minuten langen Mutanten-Spektakel auf ganzer Linie.

Details zum Film

» Regie: Bryan Singer
» Land: USA

» Hauptdarsteller: James McAvoy, Michael Fassbender, Hugh Jackman, Jennifer Lawrence

» läuft ab Donnerstag im Kino, Vorpremiere heute mit Double Feature im Cineplexx