Weniger als sonst, aber in “normaler” Größe

Kultur / 03.06.2014 • 18:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Karin Bergmann bewirbt sich nicht für die Intendanz.  FOTO: APA
Karin Bergmann bewirbt sich nicht für die Intendanz. FOTO: APA

13 Premieren zeigt die interimistische Direktorin des Burgtheaters, Karin Bergmann, in der nächsten Saison.

Wien. „13 ist meine Glückszahl“, sagte sie. 13 Premieren seien „auf den ersten Blick weniger als sonst, aber eine normale Größenordnung“. Für die definitive Leitung hat sie sich nicht beworben, für ihre Spielplan-Präsentation hatte sich Karin Bergmann „vorgenommen, nur über Kunst reden“: „Es geht nicht ums Geld. Das haben wir ohnedies im Hinterkopf.“ „Pi mal Daumen“ schätzte sie den Anteil eigener und vom entlassenen Direktor Matthias Hartmann übernommener Projekte auf „fifty-fifty“. Die Saison startet mit „Die letzten Tage der Menschheit“ und der Uraufführung von „Die lächerliche Finsternis“ von Wolfram Lotz, der sich an Joseph Conrads Roman „Herz der Finsternis“ orientiert hat. Auch das Burgtheater feiert den 70er von Peter Turrini und spielt „Bei Einbruch der Dunkelheit“. Robert Borgmann inszeniert die Uraufführung „Die Unverheiratete“ von Ewald Palmetshofer. Mit David Bösch wird die Zusammenarbeit mit „Das Käthchen von Heilbronn“ fortgesetzt, für Bahrs „Das Konzert“ hat der Wunschregisseur noch keine Zusage gegeben.

 Über Menschenrechte

Schimmelpfennigs „Das Reich der Tiere“ sei „ein großartiges Stück über unser Metier“, schwärmte Karin Bergmann. „Die Macht der Finsternis“ heißt das erste Stück von Tolstoi, das „alles enthält, was ein Krimi braucht“. Michael Thalheimer widmet sich Elfriede Jelineks „Die Schutzbefohlenen“. „Es ist ein Oratorium über Menschenrechte und diejenigen, die meinen entscheiden zu dürfen, wem diese Rechte zustehen.“

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