Für starke Regie und tolle Stimme

Kultur / 18.06.2014 • 21:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
David Pountney wurde für die Inszenierung der Uraufführung von „Spuren der Verirrten“ ausgezeichnet. Foto: LT/Kaufmann  
David Pountney wurde für die Inszenierung der Uraufführung von „Spuren der Verirrten“ ausgezeichnet. Foto: LT/Kaufmann  

Vorarlberger Landestheater und Festspiel-Intendant unter „Schikaneder-Preis“-Trägern.

Wien, Linz, Bregenz. (VN-cd) Mit der Uraufführung der Oper „Die Spuren der Verirrten“ von Philip Glass und dem Libretto von Peter Handke im April letzten Jahres hat das Linzer Landestheater ein deutliches Zeichen seiner Stärke, seiner Hinwendung zur Gegenwartskunst und der Risikobereitschaft bei der Programmkonzeption gesetzt. Die Produktion, deren Premiere zur Eröffnung des neuen Musiktheaterhauses stattfand, wurde nun mit dem „Österreichischen Musiktheaterpreis Schikaneder“ ausgezeichnet. Im Speziellen geht diese Auszeichnung an David Pountney. Der Intendant der Bregenzer Festspiele hat Regie geführt und mit einem starken Bilderreigen überzeugt.  Einer der Hauptrollen-Preise geht an die Sopranistin Tatjana Larina für die Gestaltung der Partie der Violetta in der „La Traviata“-Produktion des Vorarlberger Landestheaters. Die Oper wurde im Februar 2013 von Alexander Kubelka in Bregenz inszeniert.

Mit einem „Goldenen Schikaneder“ für die beste Gesamtproduktion wurde „Mathis der Maler“ im Theater an der Wien geehrt. Ein weiterer Hauptrollen-Preis geht an Lars Woldt. Edita Gruberova wurde für ihr Lebenswerk geehrt.

In der Kategorie „Musikalische Leitung“ gewann Bertrand de Billy für „Mathis der Maler“. Die beste Ausstattung stammt von Hans Schavernoch und Yan Tax für „Elisabeth“ im Raimund Theater. Florian Boesch, Johanna Arrouas und Anna Prohaska wurden für die besten Nebenrollen geehrt.

Tatjana Larina überzeugte in „La Traviata“ in Bregenz. LT/Köhler
Tatjana Larina überzeugte in „La Traviata“ in Bregenz. LT/Köhler