„Die Vögel“ von Gerold Amann sollen auch im nächsten Jahr wieder einen „Nistplatz“ in Schlins erhalten

Kultur / 29.07.2014 • 19:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
 „Opop o-i djo-jo djo-jo!“ steht beispielsweise im Text, mit dem sich gut hundert Mitwirkende einige Monate lang beschäftigt haben. Dass und wie der bekannte Vorarlberger Komponist Gerold Amann (77) Erklärungen zu seinen Klangvorstellungen festhielt, mag an das Theater ohne Worte von Peter Handke erinnern. Während der Schriftsteller beispielsweise das Verfassen seines nur aus Regieanweisungen bestehenden Schauspiels „Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten“ (das das Vorarlberger Landestheater im Vorjahr auf den Bregenzer Kornmarktplatz brachte) als Herausforderung im Wortwechsel mit einem Intendanten verstand, geht es Amann nicht um die Auslotung des Möglichen. „Die Vögel“, eine Komödie auf der Basis des gleichnamigen antiken Stückes von Aristophanes, markiert einen speziellen Punkt in seinem Schaffen, in dem die Auseinandersetzung mit der Phonetik einen großen Stellenwert hat.
 „Opop o-i djo-jo djo-jo!“ steht beispielsweise im Text, mit dem sich gut hundert Mitwirkende einige Monate lang beschäftigt haben. Dass und wie der bekannte Vorarlberger Komponist Gerold Amann (77) Erklärungen zu seinen Klangvorstellungen festhielt, mag an das Theater ohne Worte von Peter Handke erinnern. Während der Schriftsteller beispielsweise das Verfassen seines nur aus Regieanweisungen bestehenden Schauspiels „Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten“ (das das Vorarlberger Landestheater im Vorjahr auf den Bregenzer Kornmarktplatz brachte) als Herausforderung im Wortwechsel mit einem Intendanten verstand, geht es Amann nicht um die Auslotung des Möglichen. „Die Vögel“, eine Komödie auf der Basis des gleichnamigen antiken Stückes von Aristophanes, markiert einen speziellen Punkt in seinem Schaffen, in dem die Auseinandersetzung mit der Phonetik einen großen Stellenwert hat.

Gut hundert Mitwirkende haben „Die Vögel“ auf der Burgruine Jagdberg über Schlins zu einem besonderen Erlebnis gemacht. „Die Vögel“, eine Komödie auf der Basis des gleichnamigen antiken Stückes von Aristophanes, markiert einen speziellen Punkt im Schaffen des Vorarlberger Komponisten Gerold Amann. Bis auf die Witterung, die nur vier Aufführungen zuließ und somit einige Absagen notwendig machte, stimmte alles. Nachdem das Publikum dem herausfordernden Werk mit Interesse und Begeisterung folgte, überlegt die Spielgemeinde Schlins nun die Fixierung einer Wiederaufnahme der gesamten Produktion im kommenden Jahr. Wäre doch so schön, wenn der bunte Wiedehopf (der im Übrigen in der „Zauberflöte“ auf der Bregenzer Seebühne eine anders geartete Entsprechung findet) hier wieder einen überaus verdienten Nistplatz bekommt. Foto: VN/Hartinger