Ein witziger Selbstfindungstrip

Kultur / 19.08.2014 • 18:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die immer wieder gestellte Frage ist: Was ist Glück und wie können wir es erreichen?  Foto: Filmverleih
Die immer wieder gestellte Frage ist: Was ist Glück und wie können wir es erreichen? Foto: Filmverleih

„Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ ist alles andere als eine Persiflage.

Drama. Es ist eine bezaubernde, poetische Geschichte über Glück und den Sinn des Lebens geworden. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Weltbestseller von Francois Lelord aus dem Jahr 2002 und erzählt die Geschichte des Psychotherapeuten Hector, der aus seinem eingefahrenen Leben in London ausbricht, weil er herausfinden will, was Menschen wirklich glücklich macht. Nur wenn er das weiß, so seine Überlegung, kann er seinen Patienten, darunter eine Veronica Ferres als Hippie-Wahrsagerin, wirklich helfen.

So packt Hector, dessen Leben vor allem aus immer gleichbleibenden Mustern bestand, seinen Rucksack und macht sich auf eine beeindruckende Reise um die Welt – nach China, nach Afrika und schließlich zu seiner großen Liebe Agnes (Toni Collette) nach Los Angeles. Er freundet sich mit einem schwerreichen Banker (Stellan Skarsgard), einem gefährlichen Drogenboss (Jean Reno), mit einem Mönch und einer afrikanischen Großfamilie an.

Und immer dann, wenn ihm jemand seine Vorstellung vom Glück verrät, schreibt er sie in sein Notizbuch. 15 Glücksregeln sind es, die er schließlich gesammelt hat. Zu Hause wartet seine hübsche Freundin Clara (Ex-Bond-Girl Rosamund Pike) darauf, wann er denn endlich zu ihr zurückkommt – und ob überhaupt.

„Hectors Reise“ von Regisseur Peter Chelsom ist ein bemerkenswerter, liebevoller und intelligenter Film mit viel Witz geworden. Eine Art Selbstfindungstrip wie „Eat Pray Love“ mit tollen Bildern aus fernen Ländern, einem starken männlichen Hauptdarsteller Pegg und einem Oscar-Preisträger Christopher Plummer als Zugabe.

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