Inspirierendes hinterlassen

Kultur / 24.08.2014 • 21:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Österreichischer Regisseur Florin Flicker 49-jährig gestorben.

Wien. Zwei Tage nach seinem Geburtstag verstarb der Filmemacher Florian Flicker am Samstagnachmittag an einem Krebsleiden. Der gebürtige Salzburger war mit seinem vielfach ausgezeichneten Spielfilm „Der Überfall“ (2000) mit Roland Düringer, Josef Hader und Joachim Bißmeier bekannt geworden. Zuletzt war seine Adaption von Karl Schönherrs „Weibsteufel“ unter dem Namen „Grenzgänger“ im Kino zu sehen gewesen. Mitgewirkt hat auch der Vorarlberger Schauspieler Stefan Pohl. Für das Werk wurde Flicker mit drei Österreichischen Filmpreisen ausgezeichnet. Es kam auch auf die Longlist des Europäischen Filmpreises.

Die Anfänge Florian Flickers lagen allerdings im Experimentalfilm. Der Durchbruch gelangt ihm mit „Suzie Washington“. Kulturminister Josef Ostermayer würdigte den Verstorbenen als einen der vielseitigsten Vertreter des heimischen Filmschaffens: „Er scheute sich nicht davor, wichtige gesellschaftliche und politische Themen aufzugreifen wie Migration, Heimatlosigkeit oder Ausbeutung. Sein Werk wird bleiben und weitere Generationen inspirieren, unterhalten und zum Nachdenken anregen.“

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