„Wir versuchen, eine Brücke zwischen Kultur und Architektur zu schlagen“

Kultur / 29.08.2014 • 21:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Martin Mackowitz und Nikolaus Skorpik, das Architektenduo Kompott, bei der Errichtung des Feldhotels.  Foto: Nikolaus Skorpik  
Martin Mackowitz und Nikolaus Skorpik, das Architektenduo Kompott, bei der Errichtung des Feldhotels. Foto: Nikolaus Skorpik  

Das junge Architektenduo errichtete für den Walserherbst das Feldhotel in Buchboden.

Sonntag. Das perfekt in die Landschaft des Großen Walsertals eingepasste Feldhotel, welches die Architekten Martin Mackowitz und Nikolaus Skorpik im Auftrag der ArtDesign errichtet haben, stellt das Zentrum des diesjährigen Walserherbstes dar.

Verwendet werden dabei die Elemente aus einer abgerissenen Tischlerei des Stella Matutiner Ordens. Die Konstruktion wird von einem konventionellen Baugerüst gestützt, welches über Stahlrahmen mit den Elementen der Tischlerei verbunden wird. So entsteht innerhalb von zwei Tagen ein Gebäude, das den Eindruck erweckt, immer schon am gleichen Platz gestanden zu haben. Fixer Bestandteil ist ein integrierter Brotofen, der sowohl Nahrung als auch Wärme spendet und während des Walserherbstes für Brotbackworkshops genutzt werden kann.

Erlebbares Design

Kennengelernt haben sich die beiden beim Architekturstudium in Innsbruck. Aus der gemeinsamen Zusammenarbeit entwickelte sich das mittlerweile seit einem Jahr selbstständige Duo Kompott. „Uns interessieren Konzeption, Kreation und Umsetzung außergewöhnlicher Projekte im Bereich Architektur, Design und Kultur.“

Das Feldhotel wird auch weiterhin auf Reisen sein. Im Gespräch sind bereits Berlin, Mailand und Japan als nächste Ziele.

Feldhotel in Buchboden noch bis 20. September, www.kompott.io

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