Kunst und Medien zusammengeführt

Kultur / 04.09.2014 • 19:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die britische Künstlerin Agai Haines zeigt in „Transfigurations“ computeranimierte Babys. Foto: Ars Electronica
Die britische Künstlerin Agai Haines zeigt in „Transfigurations“ computeranimierte Babys. Foto: Ars Electronica

Ars Electronica eröffnete unter dem Motto­ „C – what it takes to change“.

Linz. Was ist nötig, um Veränderungen auszulösen? Dieser Frage geht das Computer- und Medienfestival Ars Electronica in Linz seit gestern intensiv nach. Noch bis Montag treffen sich 500 Künstler und Wissenschaftler unter dem Motto „C – what it takes to change“. Die CyberArts-Ausstellung in Kooperation mit dem Linzer Offenen Kulturhaus (OK) zeigt außerdem die Gewinner des Prix Ars Electronica. Aus 77 Ländern waren mehr als 2700 Beiträge eingereicht worden. Eines der prämierten Projekte (Blind Maps), die in den nächsten Jahren reifen sollen, ist die Entwicklung eines für Blinde geeigneten Navigationsgeräts in der Größe eines Smartphones.

Auf der CyberArts hat sich außerdem die britische Künstlerin Agai Haines den Optimierungswahn der Menschen vorgenommen. Unter dem Titel „Transfigurations“ zeigt sie fünf computeranimierte Babys. Festivalleiterin Christine Schöpf will die CyberArts vor allem als „Trendmesser“ für digitale Kunst verstanden wissen. Die Ars Electronica gilt als eines der bedeutendsten Events zur Medienkunst.

Die Ars Electronica ist noch bis zum 8. September geöffnet. Infos und Programm: www.aec.at