Hornby sorgt sich ums Buch

Kultur / 09.11.2014 • 20:38 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Berlin. Der britische Autor Nick Hornby sorgt sich angesichts der Zunahme digitaler Lesegeräte um die Zukunft des Buches. Das Lesen auf Tablets sei „nicht gut für die Literatur“, es gebe eine „nachlassende Konzentration“, so Hornby. Er beobachte das bei seinen Kindern. Sie seien zwar „klug und belesen im Netz“, wollten aber keine langen Bücher mehr lesen. Ein Rezept, um junge Menschen zum Lesen zu kriegen, hat der ehemalige Lehrer nach eigenem Bekunden nicht. „Meine Kinder sehen nicht ein, warum sie ein dickes Buch lesen sollten, von dem sie wissen: Ich brauche Tage, bis ich damit fertig bin.“