Gurlitt-Erbin hat Pläne für eine Ausstellung

Kultur / 12.11.2014 • 18:33 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

München. Seit einem halben Jahr prüft das Kunstmuseum Bern, ob es ein heikles Erbe antreten soll: Cornelius Gurlitts Kunstsammlung. Jetzt melden sich dessen Verwandte zu Wort und legen ihre Pläne für den Fall offen, dass die Schweizer ablehnen. Wenn das Kunstmuseum Bern das Erbe Gurlitts ausschlagen sollte, will dessen Cousine Uta Werner als gesetzliche Erbin sofort sämtliche Raubkunst zurückgeben. Das teilte der Rechtsanwalt Wolfgang Seybold in München mit. Die  460 Bilder der klassischen Moderne aus deutschen Museen, die Gurlitts Vater Hildebrand aus der NS-Aktion „Entartete Kunst“ erworben hatte, würden zusammen „dauerhaft in einem deutschen Museum ausgestellt“ werden. Gurlitt war im Mai gestorben und hatte seinen Besitz dem Kunstmuseum Bern vermacht. Dieses will am 26. November bekanntgeben, ob es das Erbe annimmt.